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Kettenfabrik Theile plant drei neue Hallen in Villigst

Ausbau

20 bis 30 neue Jobs könnte der Ausbau von Ketten Theile bringen. Zumindest dann, wenn alle drei beantragten Hallen auf dem Werksgelände in Villigst eines Tages in Betrieb sind. Der Hersteller von Ketten und Zubehör platzt derzeit aus allen Nähten und möchte deshalb kräftig ausbauen.

VILLIGST

von Von Heiko Mühlbauer

, 25.06.2012
Kettenfabrik Theile plant drei neue Hallen in Villigst

Die Kettenfabrik Theile hat der Stadt Pläne für eine umfangreiche Erweiterung vorgelegt - drei neue Hallen sind geplant.

Das seit fast 200 Jahren in Villigst beheimatete Unternehmen möchte sich vergrößern. "Am liebsten am Standort in Villigst", betonte Architekt Harald Lindner, der die Pläne im zuständigen Ratsausschuss vorstellte. 

 In Abschnitten sollen jetzt schrittweise neue Produktions- und Lagerhallen entstehen. Zum Teil auf dem eigenen Gelände, zum Teil aber auch auf Ackerflächen und auch im Bereich des kleinen Wäldchens, das westlich des Parkplatzes von Theile liegt. Der Ausschuss stimmte den Planungen zu und brachte damit einen sogenannten vorhabenbezogenen Bebauungsplan auf den Weg. Dennoch gab es auch kritische Anfragen: Schon jetzt gebe es Klagen über den lauten Hammer in der Schmiede, merkte CDU-Ratsherr Dieter Böhmer an. Vor allem, wenn es heiß sei. Dies sei ein Problem, was durch die Modernisierung der Schmiede bald erledigt sei, so die Antwort. In den neuen Hallen würden ohnehin nicht besonders laute Gewerke verrichtet.

 Eine Abschirmung zur Aue der Ruhr und eine Bürgerbeteiligung fordert SPD-Sprecher Heinz Haggeney. Die Grünen fragten nach Ausgleichspflanzungen für das Wäldchen. Wo die gemacht würden, sei noch nicht festgelegt, räumten die Architekten ein. Man habe aber bereits ein Gutachten erstellen lassen, um sicherzugehen, dass keine seltenen Tierarten hier beheimatet seien. Zumindest mündlich habe der Gutachter grünes Licht gegeben. Wenn das jetzt eingeleitete Verfahren ohne Hindernisse über die Bühne geht, soll die erste der drei neu geplanten Hallen im nächsten oder übernächsten Jahr errichtet werden. Die anderen beiden Hallen und damit die neuen Jobs stehen aber erst später auf der Tagesordnung der Kettenfabrik.  

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