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Kirchenkreis will Kindergärten in einen Topf geben

SCHWERTE Einem evangelischen Kindergarten fehlt eine Erzieherin, im Nachbarort hat ein anderer eine Stelle zuviel besetzt. Der Ausgleich könnte ein Kinderspiel sein.

von Von Reinhard Schmitz

, 17.12.2007
Kirchenkreis will Kindergärten in einen Topf geben

Die Kindergärten im Kirchenkreis Iserlohn sollen demnächst in einem Trägerverbund zusammengefasst werden.

Ist er aber nicht, weil jede Einrichtung einer anderen Kirchengemeinde angehört. Mit einem Trägerverbund möchte der Kirchenkreis Iserlohn dieses Problem lösen. „Wir werden künftig sehr stark vom Buchungsverhalten der Eltern abhängen“, verweist Albert Henz, Superintendent des Kirchenkreises Iserlohn, auf das neue Kinderbildungsgesetz (Kibiz). Personalschlüssel noch nicht konform mit Kibiz Dieses gibt den Erziehungsberechtigen im nächsten Sommer die freie Wahl, ob sie ihren Nachwuchs 25, 35 oder gar 45 Stunden pro Woche in die Kindergärten schicken möchten. Doch deren Personalschlüssel ist derzeit noch auf Öffnungszeiten von mehr als 35 Stunden und volle Gruppengrößen ausgelegt. Um die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen zu sichern, möchte sich der Kirchenkreis mit dem Verbund eine Steuerungsmöglichkeit eröffnen. Dieser würde dann die Rolle des Arbeitgebers übernehmen. Finanzieller Ausgleich zwischen Einrichtungen möglich Gleichzeitig könnte er auch dem finanziellen Ausgleich zwischen den Einrichtungen dienen. Gute Gründe, die derzeit bei einem Anhörungsverfahren in den Gemeinden diskutiert werden. Verabschiedet werden soll der Beschluss auf der Sommersynode im Juni. Auf freiwilliger Basis könnten die Kirchengemeinden dann dem Verbund beitreten. „Das Angebot wird zum Ende des Haushaltsjahres 2008 gemacht“, plant Henz. 20 Prozent der Mittel für 44 Kindergärten Insgesamt werden im Kirchenkreis 44 Kindergärten betrieben, für deren Kosten rund 20 Prozent aller Haushaltsmittel aufgewendet werden. Dieser prozentuale Anteil soll – so Henz – weiterhin gehalten werden. Mit schrumpfendem Gesamtetat bedeutet er allerdings auch immer weniger Euro für die Kindergärten.

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