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Kleinkunstpreis 2009 für Rebecca Carrington und Colin Brown

Kleinkunstgala

Ein Clown, aus dessen Regenschirm es regnet. Ein vogelähnliches Wesen, das seine Federn verliert. Barocke Gestalten mit Bademützen. Einen nicht ganz alltäglichen Empfang bereitete die belgische Truppe Theater Tol den Gästen bei einer nicht ganz alltäglichen Kleinkunstgala.

SCHWERTE

von Von Nicole Giese

, 25.08.2010
Kleinkunstpreis 2009 für Rebecca Carrington und Colin Brown

Eine Höhepunkt der Local-Heroes-Woche: die Kleinkunst-Gala mit der Preisverleihung an Rebecca Carrington und Colin Brown. Vor der Veranstaltung verzauberte die belgische Truppe Theater Tol die Gäste .

Aus dem Frühjahr war die Preisverleihung in die Local-Heroes-Woche verlegt worden, um die Auszeichnung angesichts der 50. Kleinkunstwochen in diesem Jahr zu etwas Besonderem zu machen. Da traf es sich gut, dass mit der Preisträgerin Rebecca Carrington am Mittwochabend auch eine Künstlerin ausgezeichnet wurde, die nicht nur das Schwerter Publikum begeistert hatte – sondern von der „kritischsten Jury der Welt“, so Moderator Desimo, auch die höchste Punktzahl in der Geschichte der Kleinkunstwochen erhielt.   

  Mit 117,6 von 120 möglichen Punkten verdrängten die Engländerin, ihr Partner Colin Brown und Cello Joe die Spitzenreiter Stage TV von der Spitze der ewigen Bestenliste und nahmen den mit 5000 Euro dotierten Kleinkunstpreis mit nach Hause.   Bevor sie dem Publikum noch einmal demonstrierten, warum sie bei ihrem letzten Auftritt das Publikum nach zahlreichen Zugaben mit dem geflügelten Wort „Schwerte, go home!“ nach Hause schicken mussten, nutzten Bürgermeister Heinrich Böckelühr und Sparkassenvorstand Dr. Uwe Trespenberg die Gelegenheit, dem Organisationsteam der Kleinkunstwochen zu danken: Herbert Hermes, Ulla Jacobs und Heike Pohl vom Kulturbüro sowie Sparkassen-Marketing-Chef Detlef Lorber. „Ich bin die Bühne ja gewohnt“, scherzte Hermes. „Aber wenn ich sie sonst betrete, ist kein Publikum da.“

Und Heike Pohl betonte: „Wir machen gerne weiter. An uns liegt es nicht.“ Bereits am 1. Oktober startet die 51. Reihe unter dem Titel „Irrungen, Wirrungen und musikalische Kapriolen“. Dann treten Künstler wie Gudrun Landgrebe, Katharina Herb und die Cello Mafia an, um zu beweisen, dass Kleinkunst keine kleine Kunst ist. Sondern großen Künstlern auf kleinstem Raum die Möglichkeit bietet, ihrem Publikum ganz nah zu sein.   

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