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Könnten die Halteverbote in der Kleinen Märkischen Straße überflüssig werden?

Sperrflächen-Streit

Die Stadtverwaltung lässt die Anwohner auf eine Lösung warten. Es wird weiter geprüft. Unter anderem, ob die Eigentümer des Nachbarwohnblocks selbst für ihren Brandschutz sorgen müssen.

Schwerte

, 30.08.2018
Könnten die Halteverbote in der Kleinen Märkischen Straße überflüssig werden?

Erneut probte die Feuerwehr in der vergangenen Woche das Anleitern an den Wohnblock Märkische Straße 48.

Wer sich in der Kleinen Märkischen Straße Hoffnung auf ein baldiges Verschwinden der plötzlich aufgepinselten Sperrflächen gemacht hatte, muss geduldig bleiben. Die Markierungen zugunsten des Brandschutzes würden „erst einmal nicht entfernt“, teilte Marco Gosewinkel aus der städtischen Pressestelle am Mittwoch mit. Es solle zunächst unter anderem geprüft werden, ob die Wohneigentümer des mehrstöckigen Gebäudes Haus Märkische Straße 48 selbst Maßnahmen zur Sicherstellung des Brandschutzes vornehmen müssten, so dass die Sperrflächen nicht mehr notwendig seien.

Feuerwehr probt mit der Drehleiter

Für die Prüfung, an der Feuerwehr und Bauordnungsbehörde beteiligt sind, wird ein weiterer Ortstermin angekündigt. Es wäre mindestens das dritte Mal, dass die Anwohner eine Feuerwehr-Leiter an der Rückseite des fünfstöckigen Wohnblocks beobachten könnten, die zu ihrer Kleinen Märkischen Straße hin gelegen ist. Die vorerst letzten Versuche hatten dort ihrer Auskunft nach noch Ende vergangener Woche stattgefunden.

Lösung war eigentlich längst versprochen

Bei einer Besprechung mit städtischen Vertretern, die aufgrund von Regentropfen in das geschlossene Wohnzimmer eines Anwohners verlegt worden war, war eigentlich eine Lösung bis zum Mittwoch versprochen worden. Stattdessen wurde schon am Dienstagnachmittag bei Nachbarn angeklingelt, um sie zu einem weiteren Kurzgespräch mit hochrangigen Rathaus-Mitarbeitern auf die Straße zu bitten. Dabei wurde mitgeteilt, dass man sich bemühe, eine für alle vernünftige Lösung zu finden. Wie lange diese Suche dauert, könne aber nicht gesagt werden.

Stadtverwaltung räumt Kommunikations-Fehler ein

Gleichzeitig wurde es vonseiten der Stadtverwaltung als Fehler eingeräumt, die Anwohner nicht im Vorfeld über die Markierungsarbeiten informiert zu haben. „Für diesen Fehler in der Kommunikation möchte ich mich ausdrücklich entschuldigen“, wird die für den Feuerschutz und das Rettungswesen zuständige Beigeordnete, Kämmerin Bettina Brennenstuhl, in der Pressemitteilung zitiert.

Aus dem Papier wird auch deutlich, dass die Stadt das Kernproblem der Anwohner mit den Markierungen erkannt hat. „Zahlreiche Parkplätze in der Kleinen Märkischen Straße fallen dadurch weg; auf den Grundstücken gibt es zu wenig eigene Parkplätze“, heißt es darin.

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