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KuWeBe in finanzieller Not

SCHWERTE Der städtische Kultur- und Weiterbildungsbetrieb KuWeBe ist in massiven Geldschwierigkeiten. Die Sonderbelastungen wie die Kulturhauptstadt 2010 sind nur die Spitze des Eisbergs.

von von Heiko Mühlbauer

, 28.08.2008
KuWeBe in finanzieller Not

KuWeBe-Chef Klaus Kilian.

In einer Sondersitzung des Verwaltungsbeirates am 3. November soll darüber verhandelt werden, erklärte KuWeBe-Chef Klaus Kilian gestern auf Anfrage. Bereits im Finanzausschuss am Mittwoch waren die Finanzen der Kultur am Rande ein Thema. Denn auch ohne Sonderbelastungen wie der Kulturhauptstadt 2010 geht es dem KuWeBe finanziell schlecht.

„Bereits das alte Haushaltssicherungskonzept hat uns einen Beitrag von 133 000 Euro aufgebürdet“, so Kilian. Nach dem Rödl-Konzept soll der auf über über 200 000 Euro erhöht werden. Während die Zuwendungen der Stadt also sinken, steigen die Kosten durch Tariferhöhung und Energiepreise. „Wenn wir wirklich den höheren Sparbeitrag bringen müssen, dann werden wir Leistungen einstellen müssen“, schätzt Kilian. Zur Debatte steht vor allem der Bereich Kultur: Weniger Geld für Welttheater und Kleinkunstwochen und verringerte Öffnungszeiten des Museums seien denkbar. Denn am Personal und im Bildungsbereich könne und wolle man nicht noch weiter sparen.

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