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Künstertreffen startete an der Senfmühle

Bildhauer-Symposium

SCHWERTE Holz, Stein, Metall - der Auswahl an Materialien scheinen kaum Grenzen gesetzt. Das Internationale Bildhauer-Symposium auf der Wiese an der Senfmühle hat begonnen. Eine Woche lang werden die Künstler vor Ort schlafen, essen, arbeiten.

von Von Nicole Giese

, 02.08.2010
Künstertreffen startete an der Senfmühle

Das Internationale Bildhauer-Symposium auf der Wiese an der Senfmühle hat begonnen.

Die Luft riecht nach frischen Holzspänen und feuchtem Gras. Immer wieder kreischt eine Säge auf, es wird gebohrt und gestampft. Von ihrem Platz am Rand der Wiese betrachten Katharina Arndt und Gero Neumeister das Treiben. Die Künstler aus Berlin warten auf Jan van Nahuijs, der ihr Material bearbeiten muss. Auch Adrian Maryniak hat zurzeit Pause – die Drahtcoils, die er in eine rund zwei Meter hohe Skulptur legen wird, müssen noch auf die passende Länge geschnitten werden.

Auch bei Ortrud Sturm, Piotr Zbrozek und Holger Hülsmeyer fliegen schon die Holzspäne – alle drei haben mit den Arbeiten an ihrer Holzskulptur begonnen. „Der Austausch mit den Kollegen ist immer schön bei so einem Symposium“, findet die Bildhauerin aus dem hessischen Rödermark. „Gucken und reden“, das gefällt ihr.

Lutz Kirchner freut sich schon auf Diskussionen mit Besuchern. Er baue „Schwertes größten Sandkuchen“, erklärt er. Dabei interessiert ihn vor allem der Moment des Zerfalls – der die Vergänglichkeit aller Dinge demonstriere. Auf die Selbstverliebtheit der Gesellschaft nimmt die Installation von Elisabeth Heindl Bezug. „Narcisstic Dialogues“ heißt der Beitrag. Das Modell zeigt, wie sich die Besucher am Ende nur mit Hilfe eines Spiegels sehen können. 

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