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Leiter zieht positives Resümee, aber Ärger gab es um Musik und Vandalismus

Welttheater der Straße

Gute Publikumsresonanz, technisch hat alles geklappt und das Programm passte gut – das Fazit, das der neue Welttheater-Chefs, Holger Ehrich, nach dem diesjährigen Festival zieht, ist ausgesprochen positiv. Und in diesem Fall ist das kein Eigenlob, denn das Programm für 2018 hat noch sein Vorgänger Jan Suberg zusammengestellt.

Schwerte

, 27.08.2018
Leiter zieht positives Resümee, aber Ärger gab es um Musik und Vandalismus

Holger Ehrich überlegt, das Festival angesichts des Publikumsandrangs auszuweiten. © Bernd Paulitschke

„Wenn es etwas zu beklagen gab, dann dass es etwas zu viel Publikum für manche der Spielstätten gab“, so Ehrich. Doch das sei ja eher ein angenehmer Effekt. Für 2019 müsse man darüber nachdenken, ob man noch andere Spielstätten wählt, oder sogar das Programm erweitern könne.

Auch der technische Leiter des Festivals, Jörg Rost, war mit dem Ablauf zufrieden.

Randale am Wuckenhof

Allerdings ärgert er sich über Vandalismusschäden auf dem Wuckenhof. In der Nacht Samstag hatten Randalierer Tische umgeworfen und Material zerstört. Man habe die Polizei eingeschaltet, so Rost.

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Er sei auch persönlich gegen 3.30 Uhr am Samstagmorgen von aggressiven Jugendlichen, die ihn mit einem Altergenossen verwechselt hätten, auf der Treppe angegangen worden. „Da gibt es ein Problem, gegen das wir uns etwas einfallen lassen müssen“, so Rost.

Sozialarbeit am Rande des Festivals

Dabei gibt es schon ein Projekt mit Sozialarbeitern, dass sich um Jugendliche am Rande des Festivals kümmert. Außerdem sind ehrenamtliche Helfer und ein Sicherheitsdienst im Einsatz, die nachts das Festivalgelände bewachen. „Vielleicht müssen wir das im nächsten Jahr noch mal aufstocken“, so Ehrich. Aber hundertprozentig ließe sich das Problem der nächtlichen Vandalismusschäden wohl nicht lösen. Die Schäden hätten sich im Übrigen im überschaubaren Rahmen gehalten.

Lizenz für Musik nur bis 0.30 Uhr

Diskussionen gab es auch wieder um die Musik im Zelt auf dem Wuckenhof. Um 0.30 Uhr beendete die Polizei an beiden Abenden die Konzerte, so Rost. Bis zu dieser Uhrzeit gab es auch eine Lizenz. Doch dass dies bei so einem Anlass so streng gehandelt wird, ärgert Rost. Denn schließlich würde in dem kleinen Zirkuszelt traditionell die Aftershowparty stattfinden.

Wie die Zuschauer das Festival gefunden haben, das versuchte der Förderverein des Welttheaters mit einer Befragung rauszubekommen. Fast 500 Zuschauerinnen und Zuschauer hatten geantwortet: Die Ergebnisse wurden in eine App eingegeben und sollen bald vorgestellt werden.

Das Theater Titanick machte sich am Montag bereits wieder auf dem Weg in die Niederlande zur nächsten Aufführung.

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