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Mehr als 50 Fälle - Prozess gegen Alufelgen-Bande

Schwerter und Hagener angeklagt

Wenn die Anklage stimmt, waren vier junge Männer aus Schwerte und Hagen der Albtraum vieler Autobesitzer der Region: In mindestens 51 Fällen sollen sie nachts Autos auf Steine gebockt haben, um anschließend in aller Seelenruhe die hochwertigen Alufelgen abzuschrauben. Seit Montag stehen sie in Hagen vor Gericht.

HAGEN/SCHWERTE

30.01.2017
Mehr als 50 Fälle - Prozess gegen Alufelgen-Bande

Unter anderem in Schwerte bockten die organisierten Verbrecher immer wieder Autos auf und stahlen die Felgen.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Bande in ihrer Hochphase sogar noch wesentlich größer war. Zwischenzeitlich sollen aber immer wieder Mitglieder inhaftiert worden und damit als Komplizen ausgefallen sein.

Tatorte in Schwerte lagen unter anderem in der Reichshofstraße, am Alten Dortmunder Weg und am Schulpfad. An der Kopernikusstraße stahlen die Diebe nicht nur Alufelgen, sondern gleich ein komplettes Motorrad im Wert von 4500 Euro.

Schaden weit über 100.000 Euro

Insgesamt soll der Sachschaden bei weit über 100.000 Euro liegen. Den größten Einzelschaden erlitten zwei Brüder aus Hagen, die ihre beiden Porsche-Sportwagen am selben Morgen aufgebockt auffanden. Der Felgensatz des einen hatte einen Wert von 10.000 Euro, der zweite Bruder hatte sogar 19.000 Euro für schicke Räder investiert.

Das Hagener Landgericht hat den Angeklagten schon im Vorfeld der Verhandlung Haftstrafen von bis zu fünfeinhalb Jahren signalisiert. Vorerst wollen sich die Angeklagten nicht zu den Vorwürfen äußern. 

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