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Neuer Rasenplatz in Westhofen verkommt

Baumängel

WESTHOFEN Der Fußballplatz in Westhofen verkommt zum Acker. Im April entzog die Stadt dem zuständigen Verein die Pflege - aber kümmert sich nur um den Rest der Sportanlage.

von von Heiko Mühlbauer

, 18.08.2008
Neuer Rasenplatz in Westhofen verkommt

Die Sportanalge Westhofen.

Seit Mai wuchern Gras und Unkraut auf dem Rasenplatz in Westhofen ungehemmt. Das Trainingsspielfeld, das eigentlich zur Ergänzung des Kunstrasenplatzes gedacht war, erinnert derzeit mehr an ein Biotop. Denn seit im April dem Verein für Integrationssport die Bewirtschaftung der multifunktionalen Sportanlage gekündigt wurde, hat niemand mehr etwas an dem Sportfeld getan. Aktuell pflegt der städtische Bau und Betriebshof die Sportanlage mit Ausnahme des Rasenplatzes.

„Wir prüfen derzeit eine Regresspflicht“, kommentierte Stadtsprecher Carsten Morgenthal gestern. Denn der Platz sei nicht fachgerecht gebaut. Die Erfahrung mit der Lenningskampschule habe gezeigt, dass man bei einem möglichen Rechtsstreit besser nichts unternehme – zur Beweissicherung. 90.000 Euro hat der rund 6500 Quadratmeter große Platz die Stadt gekostet. Von Anfang an gab es Probleme. Die fehlende Drainage ließ den Boden schnell versumpfen, Dellen und Buckel entstanden und auch die Bodenmischung ist nach Auffassung der Stadt nicht richtig, so dass anstelle von Rasen schnell andere Pflanzen hier Fuß fassten.

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