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Ruhrtalmuseum hütet kuriose Mitbringsel früherer Jahrhunderte

Haifisch als Souvenir

Schon die Reisenden früherer Jahrhunderte kamen nur ungern ohne ein Souvenir im Gepäck zurück. John Loftus, Leiter des Ruhrtalmuseums, kann von ihrer Sammelfreude ein Liedchen singen. Kuriosestes Stück ist sicherlich der Haifisch, der als Zierde von der Decke baumelt.

SCHWERTE

von Von Reinhard Schmitz

, 20.08.2010

„Dabei handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen Heringshai, dessen Verbreitungsgebiet den Nordatlantik, die Nord- und Ostsee sowie das Mittelmeer umfasst“, hat Loftus recherchiert.   Offensichtlich war es in Hansekreisen modern, sich mit den zähnefletschenden Meeresungeheuern zu schmücken.

In der Marktkirche wurde noch ein weiteres frühes Souvenir gefunden. Bei Bauarbeiten stieß man noch zu Spiegels Zeiten auf eine Jakobsmuschel, wie sie Pilger zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert gern von ihrer Reise nach Santiago mitbrachten. Euphorisch als „älteste Postkarte der Welt“ nahm Spiegel eine handtellergroße Zinkscheibe in seine Sammlung aus. Bewiesen ist diese These nicht. Aber die Inschrift 1705 oder 1708 – ganz genau lässt sie sich nicht entziffern – unter dem Bild mit Pferd, Posthorn und Amphore ist schon beeindruckend.

Ein weiteres Mitbringsel passt nicht ins Museum: Die Rosskastanie von Haus Ruhr. Der Überlieferung nach wurde der Samen von einem Adligen in der Satteltasche aus Persien mitgebracht.

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