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SPD: SIGNAL-Rettung hängt nur noch am Mietvertrag

Schwerter Tafel

Letztlich hängt alles doch am Mietvertrag. Nach Gesprächen mit Landrat und der Bürgerstiftung ist die SPD sicher, dass in Sachen Schwerter Tafel und SIGNAL eine Lösung in Sicht ist. Und zwar mit der Werkstatt Unna als Träger.

SCHWERTE

von Von Heiko Mühlbauer

, 28.08.2010
SPD: SIGNAL-Rettung hängt nur noch am Mietvertrag

Die Werkstatt Unna hat unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass sie in den alten Mietvertrag für das Tafel-Gebäude nicht einsteigen kann.

Die hat aber unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass man in den alten Mietvertrag für das Tafel-Gebäude an der Ostenstraße nicht einsteigen kann. „Entweder wird die Miete deutlich reduziert oder SIGNAL aus dem Mietvertrag entlassen“, zeigt SPD-Fraktionschefin Britta Santehanser die Möglichkeiten auf.

Dabei gehe es nicht mehr um derartig drastische Mietsenkungen, wie sie SIGNAL gefordert hatte (von 30.000 auf 6000 im Jahr). Die Bürgerstiftung hatte ihrerseits einen eigenen Träger für die Tafel und ausgesuchte Bereiche von SIGNAL vorgeschlagen. Mit der Werkstatt Unna würde laut SPD ein Träger einsteigen, der nahezu alle Bereiche von SIGNAL übernimmt. „Arbeitslosenzentrum, Sozialkaufhaus, Schuldnerberatung und Labora bleiben unter einem Dach“, erklärt Santehanser.

Sämtliche Gespräche im Hintergrund hätten zum Ziel gehabt, eine kostendeckende Organisationsstruktur aufzubauen. Britta Santehanser: „Das ist auf einem guten Weg.“ Die gefundene Lösung sei ein Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit, zumal auch der Kreis signalisiert habe, die städtischen Zuschüsse nicht an der kommunalen Aufsicht scheitern zu lassen.“

In der kommenden Woche gehen die Gespräche weiter. Wenn man sich beim Mietvertrag nicht einigt, wäre die Alternative eine Insolvenz des Vereins. 

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