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Sandwürfel kommt Samstag aus der Form

Bildhauer-Symposium

SCHWERTE Hält er oder hält er nicht? Und wenn ja, wie lange? Fragen, die am Samstag, 7. August, um 12 Uhr beantwortet werden, wenn Künstler Lutz Kirchner seinen Sandwürfel aus der Form befreit.

von Von Nicole Giese

, 05.08.2010
Sandwürfel kommt Samstag aus der Form

Lutz Kirchner baut "Schwertes größten Sandkuchen".

Aus kleinen Löchern in der Konstruktion ist über die Tage das Wasser abgeflossen, auch der Boden hat einiges aufgesaugt. „Der Sand ist schon relativ trocken“, sagt Kirchner, während er die unterste Schicht befühlt. Dem gelernten Steinmetz kommt es auf den Moment des Zerfalls an. „Nichts ist ewig“, erklärt er – und meint damit nicht nur seinen „Sandkuchen“, sondern auch den Ruhm des Künstlers, von der Gesellschaft auf einen, oft brüchigen, Sockel gehoben.

Auch das Künstler-Duo Extraschrot will Samstagmittag seine Arbeit präsentieren. Katharina Arndt und Gero Neumeister bieten den Besuchern eine Performance, in die sie die von ihnen erstellten Brandeisen einbetten. Nicht beenden konnte dagegen Künstlerin Elisabeth Heindl ihre Installation „Narcistic Dialogues“ – aus materialtechnischen Gründen. Trotzdem soll der Entwurf bei der Entscheidung zum Publikumspreis berücksichtigt werden.

„Wir werden das Modell und die dazugehörigen Erläuterungen ausstellen“, erklärt Jan van Nahuijs, dass Besucher auch weiterhin für die Idee der Künstlerin stimmen können. Dagegen haben sich alle Symposium-Teilnehmer gegen die Vergabe eines Jury-Preises ausgesprochen. Diesen Wunsch habe die Gruppe, die in der Woche zusammengewachsen sei, an ihn herangetragen, so van Nahuijs.   

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