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Schutzstreifen soll Radfahrer an vielbefahrener Kreuzung schützen

Radfahrer

Die Radtour von Bürgermeister Dimitrios Axourgos Ende Juli mit dem Ortsverband der Grünen hat Folgen: Für einige Kritikpunkte gibt es Änderungsvorschläge aus dem Rathaus.

Schwerte

09.11.2018
Schutzstreifen soll Radfahrer an vielbefahrener Kreuzung schützen

Im Juli radelten die Grünen mit Axourgos durch die Stadt. © Foto: Björn Althoff

So wurde der Landesbetrieb Straßen.NRW gebeten, an der Kreuzung Karl-Gerharts-Straße/Béthunestraße für links abbiegenden Radverkehr einen Schutzstreifen zu markieren. Kurzfristig erfolgte die Freigabe des Gehweges für Radfahrer auf der Ostseite der B236 vom Autohaus bis kurz vor die Bahnunterführung.

Auf dem Seitenstreifen vor dem Marienkrankenhaus gilt absolutes Halteverbot. Trotzdem sei immer wieder festzustellen, hatten Radfahrer moniert, dass dort Fahrzeuge abgestellt werden. Der Standort wird regelmäßig durch den Bereich Ordnung kontrolliert. Radfahrer haben die Möglichkeit, auf den Gehweg oder die Fahrbahn auszuweichen.

Damit Fußgänger und Radfahrer gemeinsam mit dem Autoverkehr eine Grünphase bekommen, soll die Ampelschaltung an der Kreuzung Holzener Weg/ Fleitmannstraße/Im Bohlgarten verändert werden. Das hatte die SPD angeregt. Die Verwaltung, so heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus, habe dazu bereits Gespräche mit Straßen.NRW als Baulastträger geführt – mit dem Ergebnis, dass die Ampelanlage neu geplant werden muss, damit die Schaltung zu Stoßzeiten umgestellt werden kann.

Kritik wurde bei der Radtour am Kreisverkehr in Wandhofen laut, der 2018 Unfallhäufungsstelle war. Alle Unfälle sind in der Kreisverkehrsfahrbahn passiert. Die Benutzungspflicht der Radwege wurde offensichtlich nicht eindeutig erkannt. Um die Situation zu verbessern, werden in Zukunft markierte Schutzstreifen den Radfahrer von der Fahrbahn auf den Radweg leiten. Zusätzlich wird die Beschilderung angepasst.

Einig war man sich bei der sommerlichen Radtour durch Schwerte, dass zur Förderung des Radverkehrs Abstellplätze fehlen – besonders in der Innenstadt. Der Bürgermeister versprach jetzt, das Thema 2019 in den Fokus zu nehmen.

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