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Sperrgebiet bis Oktober verlängert

Bienen-Faulbrut

Eigentlich sollten die Schwerter Bienen bereits in dieser Woche auf das Faulbrut-Bakterium hin untersucht werden. Nun aber müssen sich die Schwerter Imker noch etwas länger gedulden, ehe das Sperrgebiet nördlich der Ruhr aufgehoben wird.

SCHWERTE

von Von Anne Petersohn

, 12.08.2010
Sperrgebiet bis Oktober verlängert

Das Sperrgebiet nördlich der Ruhr wird wohl erst im Oktober aufgehoben.

„Wir haben die Probenentnahme verschoben, weil es im Juli einen neuen Befund im Dortmunder Raum gab“, erklärt Kreisveterinär Dr. Tobias Kirschner. Durch technische Schwierigkeiten sei der zweite Faulbrut-Fall erst vor wenigen Tagen bekannt geworden. Und weil die geplante Erhebung frühestens acht Wochen nach der Tötung des letzten betroffenen Volkes erfolgen könne, sei der neue Termin nun für Mitte September angesetzt. Auf die Mitarbeiter des Kreisveterinäramtes kommt dann eine aufwendige Arbeit zu, so Kirschner.

„Wir müssen jede Wabe und die Futtervorräte durchsehen – irgendwann bekommt man viereckige Augen.“ Trotzdem hoffe man, innerhalb einer Woche mit der Arbeit fertig zu sein. „Anschließend wird es zwei oder drei Wochen dauern, bis die Proben im Labor ausgewertet wurden.“ Das Sperrgebiet werde also voraussichtlich Anfang Oktober aufgehoben.

„Im Moment sieht es gut aus, weil der zweite Faulbrut-Befund in Zusammenhang mit dem ersten Fall stand. An anderen Stellen sind uns keine Befunde bekannt.“ Obwohl die Imker ihre Bienen damit weiterhin nicht über die Grenzen des Sperrgebiets hinweg transportieren dürfen, habe die Verschiebung des Untersuchungstermins keine dramatischen Folgen. „Im Frühjahr wäre eine Verzögerung tragischer.“ 

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