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Stadt hat sich um 800 000 Euro verrechnet: "Ärgerlicher Fehler"

SCHWERTE Eigentlich könnte Kämmerer Peter Schubert jubeln. Denn für die Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst muss er im Haushalt nichts umstellen. Der Grund dafür ist weniger schön: ein dicker Rechnungsfehler.

von von Heiko Mühlbauer

, 29.08.2008
Stadt hat sich um 800 000 Euro verrechnet: "Ärgerlicher Fehler"

Jutta Götzke.

Die zuständige Abteilung der Stadt hatte sich um statte 800 000 Euro verrechnet. „Das ist eine ärgerliche Sache“, kommentierte Bereichsleiterin der Zentralen Dienste, Jutta Götzke. Denn der Kalkulationsfehler beruhte auf falschen Berechnungen, die man bereits für 2006 und 2007 angestellt hatte.

Das Geld, das man damals zwar in den Haushalt eingestellt, aber nicht für Löhne und Gehälter ausgegeben habe, sei zum Ausgleich des Jahresdefizits genommen worden, betonte Götzke. In diesem Jahr deckt der Betrag genau den Mehraufwand für die Tariferhöhung. Die betrug im Öffentlichen Dienst 5,5 Prozent. Im Doppelhaushalt 2008/2009 war aber nur mit einem Prozent kalkuliert worden. Die Berechnung der Gehaltsaufwendungen der Kommune sei vor allem deshalb so schwierig, weil neben den normalen Gehaltsempfängern auch die Ausgaben für Beamte im Ruhestand, Beihilfen und Altersvorsorgen mit in die Kalkulation einfließen müssen.

Die falschen Berechnungen zum Haushalt sollen am 2. September bei der Debatte über die Umsetzung des Personalkostenentwicklungskonzeptes im Hauptausschuss, der um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses tagt, diskutiert werden.

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