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Stadtverwaltung Schwerte rüstet wieder personell auf

Rathauspersonal

Die Zeiten der großen Stelleneinsparungen bei der Stadt scheinen vorbei zu sein. Zuletzt wurde wieder mehr Personal eingestellt. Und mehr Geld gibt es auch. Das allerdings nur an der Spitze.

Schwerte

26.06.2018
Stadtverwaltung Schwerte rüstet wieder personell auf

Im Rathaus werden wieder mehr Stellen angeboten. © Foto: Bernd Paulitschke

Die Stadt rüstet personell auf. Mit 14 neuen Stellen, die jetzt per Nachtrag vom Rat beschlossen werden sollen, erreicht die Stadt wieder die Grenze von exakt 500 Beschäftigten. Im Vorjahr waren es noch 486 vor zwei Jahren sogar nur 443 Beschäftigte.

Der kleinste Teil der Bediensteten im Rathaus sind Beamte, nämlich nur noch 110. Der Rest gehört überwiegend zu den Angestellten, eine kleine Schar an Arbeitern gibt es auch noch bei der Stadt.

Von Ordnungsdienst bis Feuerwehr

Neue Stellen gibt es beim neuen Kommunalen Ordnungsdienst, der Schulverwaltung, im Jugendamt, beim Bauhof, dem Verwaltungsservice, im Bereich Schule, beim Rettungsdienst und in der Vergabestelle. Die zuletzt ausgeschriebenen Stellen, vom Ordnungsamtsleiter bis zu Verkehrsplaner, würden Planstellen besetzt, die durch Fluktuation frei würden. Auch wenn die Stadt in manchen Bereichen wieder mehr Mitarbeiter hat, an die Spitzenzeiten als noch 650 Menschen bei der Stadt arbeiteten, reicht die neue Personaloffensive nicht heran.

Kämmerin soll mehr verdienen

Eine Gehaltserhöhung möchte Bürgermeister Dimitrios Axourgos der Kämmerin zukommen lassen. Die Stelle als Beigeordnete der Stadt war bislang in die Besoldungsgruppe A 16 eingruppiert. In einer Vorlage an den Hauptausschuss schlägt Axourgos vor, die Kämmerin künftig in die Besoldungsgruppe B 2 einzugruppieren.

Vergütung liegt über normaler Besoldung

Das geht allerdings nur über einen Sondertatbestand, denn die Vergütung für solche Stellen ist durch eine Verordnung geregelt. Und die besagt, dass in diese höchste Besoldungsgruppe Beigeordnete nur dann eingeordnet werden können, wenn die Stadt größer 50000 Einwohner ist, der Beigeordnete in seiner zweiten achtjährigen Amtszeit ist oder es einen Sondertatbestand gibt. Den gibt es laut Ratsvorlage. Aufgrund der Komplexität des Aufgabenbereichs, der Größe ihres Tätigkeitsfeldes und um eine Gleichbehandlung zum ersten Beigeordneten der Stadt, Hans-Georg Winkler (Besoldungsgruppe B 3) herzustellen, sei die Gehaltserhöhung zum 1. Juli gerechtfertigt, argumentiert die Stadtverwaltung. Laut Vorlage kostet das die Stadt rund 15000 Euro im Jahr. zusätzlich. Im Hauptausschuss am 3. Juli wird das Thema beraten. Dort muss auch der Stellenplan der Verwaltung für 2018 abgesegnet werden.

Um diese Summen geht es

Die Besoldungsgruppe B 2 für Kommunalbeamte in NRW liegt bei etwa 7370 Euro monatlich, B 3 bei 7800 und A 16 zwischen 5580 und 7070 Euro monatlich, je nach Dienstalter (zu allen Gehältern kommen Familienzuschläge hinzu. So viel verdienen Beamte in Kommunen in NRW. (Quelle: Deutscher Beamtenbund)
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