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Theater am Fluss inszeniert "Die Dreigroschenoper"

Gelungene Aufführung

Kriminell ging es in der Rohrmeisterei zu: Für zweieinhalb unterhaltsame Stunden trieb Mackie Messer sein Unwesen auf der Bühne. Als Beitrag zur Local-Heroes-Woche präsentierte das Ensemble des Theaters am Fluss "Die Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht.

SCHWERTE

von Von Carmen Hunold

, 27.08.2010
Theater am Fluss inszeniert "Die Dreigroschenoper"

Die Schauspieler gelang es, die düstere Stimmung Londons darzustellen.

Unterhaltsam, mit beeindruckendem Schauspiel und anspruchsvollen Musikeinlagen wurde das Publikum nicht enttäuscht. Restlos ausverkauft war die Premiere des Stückes, das noch zwei weitere Male aufgeführt wird.

Erzählt wird die Geschichte Mackie Messers, Londoner Krimineller, der seine Bande wie ein Familienoberhaupt anführt und die Tochter des „Bettlerkönigs“ Jonathan Peachum heiratet. Als Peachum schließlich erfährt, dass seine einzige Tochter, Polly, den Banditen Mackie Messer geheiratet hat, beschließen er und seine Frau, den gefürchteten Kriminellen der Polizei auszuliefern.

Doch genauso kurios wie die Handlung sind auch die zwischenmenschlichen Beziehungen in diesem düsteren London: Mackie Messer, Krimineller und Freund des obersten Polizeichefs; Jonathan Peachum, ein Geschäftsmann, der Bettler erpresst und sich über seinen Besitz definiert. Die Inszenierung des überzeugte durch überragende schauspielerischen Leistungen der Akteure sowie durch eine gelungene musikalische Vorstellung von Chor und Band.

Theo Spanke fühlte seine Rolle des Herrn Peachum und lebte den Charakter des verrückten Geschäftsmanns. Kerstin Schneider spielte die Rolle seiner Frau, die ihm unermüdlich dabei hilft, eine Intrige gegen Mackie Messer zu spinnen. Eine besondere Leistung zeigte schließlich Stefan Bauer in der Rolle des Mackie Messer, einer selbstsicheren Erscheinung mit weißen Handschuhen und Hut.

  

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