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Vermittlung der Stadt Schwerte gescheitert - Nachbar besteht auf Abriss

Falsche Baugenehmigung

Kann die Stadt Schwerte vermitteln zwischen dem Nachbarn, der den Abriss eines Hauses fordert und der Familie, die drin wohnt? Politiker hatten darauf gehofft. Doch nun gibt es Klarheit.

Schwerte

, 04.07.2018
Vermittlung der Stadt Schwerte gescheitert - Nachbar besteht auf Abriss

Dieses Haus soll abgerissen werden. Ein Nachbar verlangt das von der Stadt. © Bernd Paulitschke

Vonseiten der Stadt kann die Familie Ahlers wohl keine Hilfe erwarten, wenn es um den umstrittenen Abriss ihres Hauses geht. Das machte eine Information von Bürgermeister Dimitrios Axourgos in der Sitzung des Hauptausschusses des Rates am Dienstag klar.

Die CDU hatte angefragt, wie es mit den Bemühungen der Stadt aussehe, zwischen den Ahlers und ihrem Nachbarn moderierend einzugreifen. Die Familie hatte wie berichtet bei der Stadt einen Antrag auf den Ausbau ihres Flachdachbungalows gestellt und auch bewilligt bekommen. Ein Nachbar hatte dagegen geklagt und nachdem der Bau längst fertig war auch vor Gericht gewonnen. Die Stadt musste ihre Baugenehmigung zurücknehmen. Der Nachbar fordert nun einen Abriss des Hauses.


Nachbar lehnte eine Vermittlung über den Anwalt ab

Die Stadt habe beide Seiten angeschrieben und eine Vermittlung mit dem Ziel den Abriss des Hauses zu vermeiden angeboten, so Axourgos. Der Nachbar habe nicht nur das Angebot zur Mediation über seinen Anwalt abgelehnt.

Er habe auch rechtliche Schritte gegen die Stadt angekündigt, wenn sie nicht zeitnah eine Abrissverfügung erlassen würde. Er sei auch mit einem Rückbau des neuen Geschosses nicht einverstanden, sondern verlange den kompletten Abriss, so Axourgos.

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Stadt: Neuer Bebauungsplan widerspricht nicht dem Urteil

Bei der zweiten Frage der CDU, ob man mit einem neuen Bebauungsplan Abhilfe schaffen könne, vertrat der Bürgermeister die Rechtsauffassung seiner Bediensteten in der Bauverwaltung.

Die hatten bereits in der Sitzung des Beschwerdeausschusses der Stadt erklärt, dass man damit nicht gegen ein rechtsgültiges Urteil verstoßen könne. Der Anwalt der Familie Ahlers vertritt da eine andere Rechtsauffassung.

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