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Video gedreht: Originalton Latein

SCHWERTE „Mors in Roma!“ In lateinischen Versen verbreitet sich die Nachricht vom Mordfall in der ewigen Stadt. Alessa und die anderen Römer hocken wie gebannt in ihrer Toga vor dem Fernseher.

von Von Reinhard Schmitz

, 04.12.2007
Video gedreht: Originalton Latein

Die Nachrichten der "Nuntii diei" (Tagesschau) lesen Gregor und Katharina den Römern vor.

Aufwühlende Nachrichten lesen die Sprecher Gregor und Katharina von ihrer Schriftrolle ab. Ein angesehener Mercator (Kaufmann) soll einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein. Über Einschaltquoten kann sich die „Nuntii diei“ – die Tagesschau aus Caesars Zeiten – nicht beklagen. Knackig sind die Schlagzeilen, die der Latein-Kooperationskurs 11 von Friedrich-Bährens- und Ruhrtal-Gymnasium gemacht hat.Dreh für den Wettbewerb "Fremdsprachen" Für den Bundeswettbewerb „Fremdsprachen“ haben die Schüler das Video einer Nachrichtensendung gedreht, die das Colosseum leer gefegt hätte. Natürlich im Originalton Latein. Gladiatorenkämpfe wären chancenlos gegen trendige Tipps, um die Haare so blond zu färben wie auf den Häuptern der germanischen Sklavinnen. Unverzichtbar sind zudem das aktuelle Caelum (Wetter) und Oraculum (Orakel). Auch wenn die Fackeln dabei auf dem nächtlichen Schulhof für Alessa Zwiespältiges verkündeten: „Das Gute: Sie wird ein Kind kriegen. Das Schlechte: Ihr Freund stirbt.“ Nachmittags in die Welt der Römer eingetaucht An ihren schulfreien Nachmittagen tauchten die 14 Schüler mit ihrer Lehrerin Hildegard Rogge-Henke in die Welt der Römer ein. In Gewändern, in denen auch schon Sternsinger eine gute Figur machten, probten sie vor Kamerafrau Judith für den zehnminütigen Film. Neben der Gruppenarbeit schrieben Julia und Farina noch Kurzgeschichten (20 Prozent der 5000 Zeichen müssen lateinisch sein) für den Wettbewerb. In einer Mischung aus Historie und Fantasy öffnet sich eine Tür zu einem geheimen zweiten Rom, das immer noch Latein spricht... Jetzt hoffen alle, dass die Daumen der Jury im Frühjahr nach oben zeigen. Als Preise winken Bücher und das Sprachenfest in Thüringen. Vielleicht sollte man schon mal das Orakel befragen...

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