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Wird der Speckberg auf Dauer zur Grünfläche?

Idee der Grünen Schwerte

Obwohl die Bebauung des Speckbergs vom Planungsausschuss in Schwerte mit großer Mehrheit abgelehnt wurde, ist das Thema damit noch nicht endgültig abgeschlossen. Denn noch besteht für die Grundstückseigentümer die Möglichkeit einen neuen Investor mit neuen Plänen zu präsentieren. Doch die Grünen haben eine Idee.

WESTHOFEN

, 23.05.2017
Wird der Speckberg auf Dauer zur Grünfläche?

Derzeit ist der Speckberg als Bauland im Flächennutzungsplan ausgewiesen.

Auch wenn der Planungsausschuss mit großer Mehrheit eine Bebauung des Speckbergs in Westhofen abgelehnt hat, ist das Thema damit nicht zwangsläufig vom Tisch. „Wenn uns die Grundstückseigentümer einen neuen Investor mit neuen Plänen präsentieren, müsste man sich wieder damit beschäftigen“, erklärte Stadtplaner Adrian Mork am Montagnachmittag bei einem Gespräch mit Nachbarn, zu dem die Ratsfraktion der Grünen eingeladen hatte. Die Grünen möchten nämlich den Flächennutzungsplan für den Speckberg ändern. „Damit das Thema endgültig vom Tisch ist“, so Fraktionssprecherin Andrea Hosang.

Das Problem: Die Grünfläche zwischen Hohlweg, Schloßstraße und Autobahn ist laut Flächennutzungsplan für Wohnbebauung vorgesehen. „Aber nicht geeignet“, wie Adrian Mork betont. Zuletzt scheiterte der Düsseldorfer Architekt Dieter Bohne mit seinen Plänen, das etwa zwei Hektar große Areal mit einer Wohnsiedlung zu bebauen. Lärmschutz und vor allem die Verkehrssituation stand dem entgegen.

Kleinere Änderungen sind mit einem Ratsbeschluss möglich

In ihrem Flächennutzungsplan legt die Stadt fest, welche Grundstücke für welche Nutzung bestimmt sind. „So alle 15 bis 20 Jahre werden solche Pläne grundsätzlich geändert“, so Mork. Kleinere Änderungen seien aber auch durch Ratsbeschluss umsetzbar. Einen Antrag darauf wollen die Grünen jetzt stellen.

„Wichtig ist uns, dass wir damit nicht zwei Hektar Wohnbaufläche verlieren“, betonte Ratsherr Bruno Heinz-Fischer. Denn der städtische Flächennutzungsplan muss mit dem Regionalplan des Regionalverbandes abgeglichen werden. „Aber auch da gebe es Überlegungen, den Speckberg umzuwandeln“, so Mork. Man könne auch erst in einem zweiten Schritt eine andere Fläche für Wohnbebauung umwandeln.

Den Nachbarn, die ja gegen eine Bebauung gekämpft hatten, ist das recht. „Wir haben versprochen, mitzuhelfen, nach Alternativen für den Speckberg zu suchen, und das halten wir auch“, so Anwohner Ulrich Platthaus.

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