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Wolfgang Närdemann gewann mit ''Heimweh nach Schwerte''

Song-Wettbewerb

Unsere Leser haben im Internet abgestimmt: Das knappe Rennen um den ersten Platz unseres Schwerte-Song-Wettbewerbs hat Wolfgang Närdemann gewonnen. Sein Lied "Heimweh nach Schwerte" kam am besten an. Was hinter seinen gereimten Zeilen steckt, hat uns der Ergster verraten.

ERGSTE

von Von Ulrike Kusak

, 18.09.2013
Wolfgang Närdemann gewann mit ''Heimweh nach Schwerte''

Der Männerchor "The Phoenix Harmonists" kommt zwar aus Dortmund, hat demnächst dank Wolfgang Närdemann (rechts, kariertes Hemd) aber auch den Schwerte-Song im Repertoire.

Als er den Schwerte-Song schrieb, da sei es noch Sommer gewesen, erinnert sich Wolfgang Närdemann: "Ich saß auf der Terrasse, las die Zeitung und entschied spontan, mitzumachen." Ein bisschen habe er beim Texten allerdings schummeln müssen, gibt er zu: "Die Auftaktzeile hinkt."

Denn geboren in Schwerte ist der 51-Jährige in Wahrheit gar nicht. Er und seine Frau kommen aus Dortmund. Die ökologische Siedlung am Elsebad habe sie vor 13 Jahren in die Nachbarstadt gezogen. "Sonst hatte ich bis dato kaum Bezug zu Schwerte," erzählt er. Das habe sich aber nun grundlegend geändert: Seine beiden mittlerweile erwachsenen Kinder sind in Schwerte zur Schule gegangen. "Wir fühlen uns hier längst zu Hause", sagt der 51-Jährige, "deshalb stehe ich auch voll und ganz hinter dem Lied."Songzeilen zu texten, das hat Wolfgang Närdemann nicht zum ersten Mal gemacht. Für Freunde schreibe er zum Geburtstag regelmäßig kurze Texte auf bekannte Melodien. "Da passt es gut, dass ich gerne singe", sagt der Ergster - so sei das Geburtstagsständchen stets gesichert.

Einmal in der Woche trainiert Wolfgang Närdemann seine Bass-Stimme bei einem Dortmunder Chor, den Phoenix Harmonists. Närdemann war dabei, als sich die mittlerweile 20 Mann starke Gruppe Anfang 2012 in Hörde formierte. "Ich habe schon immer gesagt, ich werde gerne Mitglied in einem Männerchor, sobald mal was anderes gesungen wird", erklärt er seinen Beitritt. Die in vielen Chören sonst so üblichen Volkslieder und klassischen Stücke hätten ihn nie gereizt: "Ich mag Rock, Pop, Soul, neuere Musik." Und genau das steht bei den Phoenix Harmonists auf dem Programm.

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