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Zeugen sagen im Schwerter Alufelgen-Prozess aus

51 Autos aufgebockt

Im Prozess um vier mutmaßliche Felgendiebe haben erste Zeugen ausgesagt. Vier junge Männer aus Schwerte und Hagen stehen vor Gericht, weil sie in mindestens 51 Fälle nachts Autos auf Steine gebockt haben sollen, um anschließend die hochwertigen Alufelgen abzuschrauben. Die Angeklagten schweigen weiterhin.

SCHWERTE

01.02.2017
Zeugen sagen im Schwerter Alufelgen-Prozess aus

Die Felgen lagerten in einer Garage in Schwerte und an mehreren weiteren Orten.

Es waren unter anderem drei Männer als Zeugen geladen, die zum näheren Umfeld der Angeklagten gehören, beziehungsweise diese kennen sollen. Ein 29-jähriger Mann aus Schwerte wiegelte aber sofort ab. „Ich möchte mich nicht dazu äußern.“ Sein Grund war, dass das Verfahren gegen ihn derzeit noch andauere.

Angeblich nichts gesehen

Zwei Schwerter Brüder (29 und 34) waren geladen, um Aufschluss über die beiden Garagen zu geben, die einer der Angeklagten gemietet hatte, um dort mutmaßlich die Räder und Felgen bis zum Verkauf zwischenzulagern. Der 34-Jährige betreibt neben den Garagen eine Werkstatt. Er erklärte: „Ich kenne alle vier vom Sehen, aber mehr nicht. Ich habe in der Garage nichts gesehen.“ Sein Bruder will ebenfalls nichts gesehen haben.

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Polizeibeamte sollen aussagen

Die Verteidiger der vier Angeklagten im Alter zwischen 22 und 29 Jahren hatten am ersten Verhandlungstag zunächst Interesse an einer Verständigung mit dem Gericht gezeigt. Aber angesichts der Strafhöhen, die das Gericht bei vollumfänglichen Geständnissen in Aussicht gestellt hatte, entschieden sich die Angeklagten, zu schweigen. Nun muss die Kammer des Landgerichts Hagen in den nächsten Verhandlungstagen vor allen Dingen auf die Aussagen von Polizeibeamten zurückgreifen. Sie sollen wiedergeben, was die Angeklagten bei Vernehmungen ausgesagt haben.

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