Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Zwei Männer und ein Auto sorgen für mehr Sicherheit

Kommunaler Ordnungsdienst

Uniformierte Präsenz soll das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger stärken. Jetzt ging der Kommunale Ordnungsdienst an den Start. Im Wahlkampf hatte es Streit um das Thema gegeben.

Schwerte

, 12.09.2018
Zwei Männer und ein Auto sorgen für mehr Sicherheit

Kämmerin Bettina Brennenstuhl (l.) und Bürgermeister Dimitrios Axourgos (r.) mit Sebastian Knop (2.v.l) und Serkan Sarsilmaz (2.v.r.) vom KOD. © Foto: Stadt Schwerte

Schwerte hat seit dem 1. September einen Kommunalen Ordnungsdienst (KOD). Und der hat ein eigenes Fahrzeug. Das teilte die Stadt jetzt mit. Der Ford Kuga, mit dem Sebastian Knop und Serkan Sarsilmaz im Stadtgebiet unterwegs sind, ähnelt optisch bewusst den Einsatzwagen der Polizei. Allerdings trägt er die Aufschrift „Kommunaler Ordnungsdienst“ und das Stadtwappen. Die Mitarbeiter sind, so heißt es in einer Presseerklärung der Stadt, auch durch ihre Dienstkleidung eindeutig zu erkennen.

Der KOD ist unter anderem für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten zuständig, zum Beispiel durch Verwarngelder, mündliche Verwarnungen und Platzverweise. Die beiden Mitarbeiter stehen aber auch für Fragen und Anregungen der Bevölkerung zur Verfügung.

Zusammenarbeit mit der Polizei wird noch besprochen

Darüber hinaus soll die bereits seit Jahren auf dem Papier bestehende Ordnungspartnerschaft mit der hiesigen Polizei nun auch in der Praxis gelebt werden, betont Bürgermeister Dimitrios Axourgos. Dazu werde es in Kürze auch entsprechende Gespräche geben.

Um die Einrichtung des Kommunalen Ordnungsdienstes, einem häufig von Bürgern geäußerten Wunsch, hatte es im Bürgermeisterwahlkampf eine große Diskussion gegeben. Sowohl die SPD, als auch der Verwaltungsvorstand mit dem Jamaika-Kandidaten Adrian Mork und auch die Seniorenunion reklamierten die Vaterschaft für die Idee.

Einsätze auch abends und an Wochenenden

Die Ordnungshüter sind immer zu zweit unterwegs und haben eine Arbeitszeit von 39 Wochenstunden über sieben Tage. Sie sollen auch an Wochenenden präsent sein, insbesondere bei „bestimmten, bekannten Problemlagen“. Nach Auskunft der Stadt beginnen sie zur Zeit mittags ihren Dienst und arbeiten dann bis in die Abendstunden.


Eventuell ist später sogar noch mehr möglich

Kämmerin Bettina Brennenstuhl vermutet schon jetzt, dass Bevölkerung und Politik demnächst eine personelle Aufstockung des KOD fordern könnten: „Wir werden dann unter Abwägung der finanziellen Auswirkungen zum gewünschten Nutzen nach mehr Sicherheit und Ordnung entscheiden.“

Lesen Sie jetzt