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Schwimmgemeinschaft Dortmund Süd in Aplerbeck feiert 25. Geburtstag

APLERBECK Kraulen, Delphin, oder Rücken. Mancher Freizeitschwimmer bekommt allein beim Gedanken an diese "Wasserfortbewegungsarten" Muskelverspannungen. Kein Problem für die Wettkampfschwimmer der Schwimmgemeinschaft (SG) Süd.

von Von Jörg Bauerfeld

, 29.08.2008
Schwimmgemeinschaft Dortmund Süd in Aplerbeck feiert 25. Geburtstag

Reinhard Milde ist seit 16 Jahren Vorsitzender der SG Dortmund Süd

Sie pflügen Bahn um Bahn durch das kühle Nass im Aplerbecker Hallenbad - seit 25 Jahren. So alt wird im September die Schwimmgemeinschaft Dortmund-Süd 1983 e.V.. Nun mag der Gedanke aufkommen, dass 25 Jahre für einen Sportverein kein Alter ist. Im Vereinsleben zählt die SG damit eher zu den Jungspunden. Bemerkenswert ist, dass sich die Schwimmgemeinschaft zum mitgliederstärksten Schwimmverein in Dortmund nach vorn gekrault hat. Über 1800 Mitglieder sind es bislang - Tendenz steigend. Gegründet wurde die SG Süd am 30. September 1983. "Aber das sind alte Geschichten", sagt Reinhard Milde, seit 16 Jahren erster Vorsitzender. Lieber als in die Vergangenheit schaut er in die Zukunft und wird nicht müde, den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer zu loben.

Über 40 alte und junge Helfer halten den Verein über Wasser. "Besonders stolz bin ich darauf, dass viele junge Mitglieder aus den eigenen Reihen beim Schwimmunterricht und organisatorischen Dingen mithelfen", sagt Milde. Neben den ehrenamtlichen Kräften gibt es seit vier Jahren auch fest angestellte Mitarbeiter.

Schwimmmeister mussten her

Denn am 1. April 2004 übernahm die Schwimmgemeinschaft den Betrieb des städtischen Hallenbades in Aplerbeck. Da muss für Schwimmmeister gesorgt sein. "Ganz freiwillig haben wir das nicht gemacht." Milde muss lachen.Der Verein hat sich freigeschwommen, steht auf soliden finanziellen Füßen. "Aber wir müssen uns immer etwas Neues einfallen lassen", so Milde. Eine Liegewiese an der Kopfseite des Bades ist in Planung. Die soll, wenn alles klappt, im nächsten Jahr umgesetzt werden. Dann soll auch bei den Mitgliederzahlen die 2000er Schallmauer durchbrochen werden.