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200 Menschen feierten das Erntedankfest in Selm

Erste Ernte-Bilanz

Noch ist die Ernte nicht ganz abgeschlossen, da haben mehr als 200 Menschen auf dem Hof Spinn in Selm am Sonntag Erntedank gefeiert. Wie die Ernte in Selm ausgefallen ist, hat uns Friedhelm May, einer der Vorsitzenden des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Selm, im Kurz-Interview erklärt.

SELM

, 02.10.2016

Der Erntedankgottesdienst zu Beginn des Festes auf dem Hof Spinn war eine besondere Form des Dankes für die „Früchte der Erde“. „Sie sind ein Geschenk für uns“, sagte der leitende Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Ludger. „Um diese Dankbarkeit für das Geschenk wach zu halten, ist es immer wieder sinnvoll, Erntedank bewusst zu feiern.“

Die große Resonanz auf das Erntedankfest – 170 Menschen kamen zum Gottesdienst, im Laufe des Tages wurden es noch mehr – ist aber auch eine Anerkennung der Leistung der Organisatoren: Landwirtschaftlicher Ortsverein, Landfrauen, Landjugend, Pfarrgemeinde St. Ludger und Hausherr Ludger Spinn kooperieren.

Am Rande des Festes beantwortete Friedhelm May, einer der Vorsitzenden des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Selm, Fragen der Redaktion zur Ernte:

Die Ernte ist noch nicht ganz abgeschlossen, oder? Die Maisernte ist noch im Gange, ist aber zu 70 Prozent beendet.

 

Wie fällt Ihr Fazit der Ernte aus? Getreide war bis zu 15 Prozent schlechter. Der Weizen braucht Sonne, er hat aber nur Regen bekommen. Ein normaler Durchschnittsertrag wären so um die 8,5 Tonnen gewesen. Mit 7,5 Tonnen war man gut zufrieden.

 

Sie sprechen ja für alle Landwirte im Ortsverein Selm... Ja, es gibt aber auch Erträge von nur sechs Tonnen. Beim Mais war es noch gravierender. Beim Körnermais gibt es Erträge von ungefähr 15 Tonnen bis unter zehn Tonnen. Das sind fast Totalausfälle. Insgesamt verteilt sich das Ernteergebnis aber. Es hat nie ein Bauer nur eine Frucht. Er hat immer mehrere Früchte. Bei den meisten war es so: Das eine war gut, das andere war schlecht. So dass man unterm Strich auskommt.

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