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Als die roten Fahnen über Selm wehten

rnAbschied vom Bergbau

„Alle Macht den Arbeiter- und Soldatenräten“, schallt es am 9. November 1918. Karl Liebknecht lässt in Berlin die rote Fahne wehen, genau wie Hugo May in Bork.

Selm

, 09.11.2018

Frieden liegt in der Luft an diesem Herbsttag 1918. Endlich. Vier Jahre lang tobt schon der Krieg: einer, wie ihn die Welt so noch nicht erlebt hat. Historiker werden später schaudernd die Toten zusammenzählen: neun Millionen Soldaten und etwa sechs Millionen Zivilisten. Sie werden von der „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts sprechen, die einem Zeitalter der Extreme den Weg bereitet: mit Faschismus, Bolschewismus und einem zweiten Weltkrieg, der noch blutiger werden wird. Hugo May, der Bergmann von Zeche Hermann, kann das alles an diesem Novembertag nicht ahnen. Er hat auch keine Zeit, lange zu grübeln. Denn es gilt, eine historische Chance zu ergreifen. Und die rote Fahne.

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