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Barocke Klänge mit Laute und Viola da Gamba

Vespermusik in der Stiftskirche

CAPPENBERG Mit heute seltenen Instrumenten ist das Duo Lutz und Martina Kirchhof bei der Vespermusik in der Stiftskirche aufgetreten. Mit einer Barocklaute und einer Viola da gamba erweckten sie Musik längst vergangener Jahrhunderte wieder zum Leben.

von Von Marie Rademacher

, 02.08.2010
Barocke Klänge mit Laute und Viola da Gamba

Lutz und Martina Kirchhof - zusammen das Duo Kirchhof genannt - gestalteten mit Laute und Gambe am Sonntag die Vespermusik in der Cappenberger Stiftskirche.

Im 17. und 18. Jahrhundert bestimmten sie den Musikgeschmack ähnlich stark wie heute die Popmusik. Aus dieser Zeit gibt es entsprechend ein reiches Repertoire für Laute und Gambe.

  In langer Arbeit in Sammlungen und Bibliotheken forschen Lutz und Martina Kirchhof geradezu nach passenden Stücken. Unter anderem sind sie bei dem Komponisten Ferdinand Ignaz Hinterleithner fündig geworden. Da sein Todesjahr sich in diesem Jahr zum 300. Mal jährt, widmete das Duo das Konzert in der Stiftskirche diesem Komponisten.   Mit „mytisch-erotischen Klangphantasien“ umschreibt das Programmheft die von Hinterleithner komponierte Musik und auch Lutz Kirchhof verwies in der Anmoderation auf ein von Verliebtheit, Tanz- und Traumlaune bestimmtes Umfeld. „Damals sollte Musik etwas Außergewöhnliches zeigen, sollte entführen in eine andere Welt“, erläuterte er. Und so nahmen Lutz und Martina Kirchhof die Besucher des Konzerts mit sich, zeigten die feinen und vielschichtigen Möglichkeiten ihrer Instrumente und ließen dabei keinen Zweifel an ihrem musikalischen Können aufkommen. Die beiden Weilburger Musiker haben sich auf ihrem Gebiet längst einen Namen gemacht. Das Duo Kirchhof begeisterte am Sonntag mit ihrem Programm das Cappenberger Publikum. 

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