Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Baustart für Lidl und Rossmann in Bork steht bevor

Nahversorger

Der Platz am Kreisverkehr Netteberger Straße / B236 in Bork ist bereitet. In der nächsten Woche beginnen dort die Bauarbeiten für das neue Nahversorgungszentrum mit dem Lebensmittel-Discounter Lidl, der Drogerie Rossmann und der Bäckerei Hosselmann.

BORK

, 21.10.2016

Das Projekt hatte Bürgermeister Mario Löhr im November 2014 beim damaligen IHK-Wirtschaftsgespräch in Cappenberg vorgestellt hatte. Kurz danach hatte die Stadt die Fläche an die Investoren verkauft. Im Juni dieses Jahres erteilte die Stadt die Baugenehmigung.

Was er und seine Mitarbeiter in Bork errichten werden, sei kein Einkaufszentrum von der Stange, verspricht Bauleiter Tonnie Geerdink von dem Bauunternehmen Ten Brinke aus dem niederländischen Doetinchem. Anders als man es von anderen Lidl-Märkten kenne, werde der in Bork an der Fassade Klinkerriemchen bekommen – typisch für die münsterländische Baukultur. Den gesamten Baukörper erstellen Geerdinks Leute als Holzbinderkonstruktion. Das geht deutlich schneller, als ihn massiv zu mauern.

Boden wurde vorbereitet

Auch wenn bis Freitag noch nichts auf dem Grundstück zu sehen war, das auf den bevorstehenden Start der Arbeiten hindeutet – bis auf die gelben Baubuden am Rand: Bauarbeiter hatten in den vergangenen vier Wochen schon viel Energie in das Projekt gesteckt. „Wir mussten den Baugrund vorbereiten.“ „Verkalken“ heißt der Fachbegriff.

Die Bauarbeiter haben zunächst den braunen Mutterboden abgetragen. „Den haben wir verschenkt“, sagt Geerdink. Mehrere Landwirte hätten ihn sich abgeholt, um ihn auf ihren Äckern einzuarbeiten. Während das eine Material in Menge wegrollte, wurde das andere herangekarrt: Kalk, der in die Fläche eingefräst wurde, wie der Bauleiter erklärt: „Und anschließend haben wir das ganze verdichtet“ – mit Walzen. Das Ergebnis: ein rot-weiß-gesprenkelter, ausreichend starker Baugrund.

100 Parkplätze kommen

Am Montag werden noch keine Gebäude in die Höhe schießen. „Wir fangen mit den Schnurgerüsten an“, sagt der Bauleiter. Schnurgerüst: Das dient im Bauwesen zur Absteckung der Außenkanten des neuen Gebäudes und dessen Baugrube. „Sobald das fertig ist, gießen wir die Fundamente.“

Danach kann es schnell gehen – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Frost können die Erbauer des Nahversorgungszentrums nicht gebrauchen. Ziel sei es, bis etwa April fertig zu sein, so der Niederländer.

Mit dem Bau des Gebäudes alleine wird es nicht getan sein. Dazu gehört auch noch eine Parkplatzanlage mit rund 100 Stellplätzen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt