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Der Chef der Feuerwehr geht im Sommer

Jahresdienstbesprechung

Rolf Lammers, langjähriger Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr Selm, steht nicht gern im Mittelpunkt. So war er auch etwas verlegen, als er anlässlich der Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr eine hohe Auszeichung erhielt. Ein andere verabschiedete sich: Stephan Schwager.

Selm

von Von Theo Wolters

, 06.02.2011
Der Chef der Feuerwehr geht im Sommer

Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann überreichte Rolf Lammers das Deutsche Feuerwehrkreuz in Silber. „Es sieht ja ganz nett aus, wäre aber nicht nötig gewesen“, so Rolf Lammers. Letztmalig leitete Stadtbrandmeister Stephan Schwager die Jahresdienstbesprechung im Feuerwehrgerätehaus Bork. Er scheidet zum 30. Juni diesen Jahres aus dem Amt aus. Stephan Schwager hatte seinen vorzeitigen Ausstieg bereits bei seiner letzten Wahl mitgeteilt. Er wird der Feuerwehr aber weiterhin zur Verfügung stehen. „Ich durfte mich 26 Jahre einer breiten Unterstützung erfreuen“, so der Wehrführer. „Ihr habt mir die Arbeit auch immer recht einfach gemacht“, so Stephan Schwager zu seinen Kameraden. Dies gelte auch für Politik und Verwaltung, die in Selm immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Feuerwehr hätten. „Trotz der nicht guten Finanzlage der Stadt wurde immer versucht notwendige Ausrüstungen zu ermöglichen.“

Letztmalig sprach auch Theo Wallmeyer als stellvertretender Wehrführer zu seinen Kameraden. Er scheidet im März aus der aktiven Wehr aus. „Ich bedanke micht für die Uhnterstützung von allen Seiten. Enttäuscht zeigte sich Theo Wallmeyer aber darüber, dass kaum Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr bei der Verwaltung, den Stadtbetrieben oder nun bei den Stadtwerken beschäftigt seien. „Man sollte mal überlegen, ob man diese Situation nicht verbessern kann.“ Denn es sei wichtig, die Einsatzstärke während des Tages erfüllen zu können. Dies hat die Feuerwehr in den letzten Jahren immer geschafft. Wie Stephan Schwager erklärte, habe die Bezirksregierung den neuen Brandschutzbedarfsplan genehmigt und die Stadt Selm auch für die kommenden zwei Jahre von der Einrichtung einer Berufsfeuerwehr befreit. Die Wehr muss immer nachwiesen, dass siein mindesten 90 Prozent aller Einsätze mit zehn Einsatzkräften innerhlab von acht Minuten und mit 16 Kräften innerhalb von 13 Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle ist.

Den Dank der Bürger für die geleistete Arbeit überbrachte der stellvertretendet Bürgemeister Egon Schmidt. „Ihr leistete ehrenamtliche Tätigkeit für die Stadt“, so Egon Schmidt. Verwaltung und Politik seien auch weiterhin gewillt, der Feuerwehr das richtige Geräte an die Hand zu geben. Schmidt: „Kommt immer heil von Einsätzen nach Hause.“ Vertreter der Fraktionen von SPD, CDU und UWG bedankten sich ebenfalls für die geleistete Arbeit und überreichten Wehrführer Stephan Schager die üblichen Umschläge mit einer Spende. Die Polizei war durch den Werner Wachleiter Martions Josst, das DRK durch Ludger Westrup vertreten.

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