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Der nächste verkaufsoffene Sonntag ist "unstrittig"

Selmer Werbegemeinschaft

Noch ein verkaufsoffenen Sonntag steht für dieses Jahr in Selm an. Am ersten Adventssonntag, 27. November, öffnen die Geschäfte anlässlich des Adventsmarktes. „Das ist unstrittig“, sagt Manfred Breyer, Sprecher der Werbegemeinschaft. Für nächstes Jahr gibt es solche Sicherheit nicht - wegen der neuen Rechtssprechung.

SELM

, 24.10.2016
Der nächste verkaufsoffene Sonntag ist "unstrittig"

Auf der Kreisstraße in Selm herrscht bei verkaufsoffenen Sonntagen reger Betrieb.

Vier verkaufsoffene Sonntage hat Selm: anlässlich des Stadtfests, des Herbstfests, des Adventsmarkt – alle sind auf den Ortsteil Selm beschränkt – und einen vierten Sonntag für den Ortsteil Bork: den sogenannten Borker Sonntag.

Noch offen, wie es weitergeht

„Eigentlich dürften wir elf verkaufsoffene Sonntage verteilt auf die drei Ortsteile durchführen“, so Breyer, „aber das lohnt sich nicht“. An den bestehenden vier würde die Werbegemeinschaft aber gerne festhalten. Ob und wie das gelingen wird, ist noch offen.

Am Freitag hatten die Kollegen in Olfen die Notbremse gezogen und den für den 6. November geplante verkaufsoffenen Sonntag gekippt. In Dortmund stehen der verkaufsoffene Sonntag zum Hansemarkt und der zweite Adventssonntag auf der Kippe. Und in Münster hatte das Verwaltungsgericht in den vergangenen Wochen gleich fünf offene Sonntage verboten.

Der Grund: Nach der jüngsten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts vor einem Jahr muss bei einem verkaufsoffenen Sonntag das Shopping-Erlebnis zweitrangig sein. In erster Linie muss ein Traditionsmarkt oder eine Feier die Menschen anlocken.

"Die Verunsicherung ist groß"

Bei den drei verkaufsoffenen Sonntagen in Selm sei das gegeben, sagt Breyer. Dennoch: „Die Verunsicherung ist groß.“ Ebenso die Angst, dass Kunden, anstatt in Selm und Bork zu bummeln, ins Internet abwandern, „wo rund um die Uhr geöffnet ist“. Die Werbegemeinschaft werde für 2017 neu planen.

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