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Die Gelbe Tonne wird befördert

Abfallrecycling

Die Gelbe Tonne wird ab Juli zur Wertstofftonne befördert. Damit wird Abfalltrennung für Selmer Haushalte einfacher. Durften bisher nur Verpackungen in die Gelbe Tonne, so dürfen nun auch andere Wertstoffe aus Plastik oder Metall hinein.

SELM

von Von Matthias Münch

, 28.06.2012
Die Gelbe Tonne wird befördert

Im Gebäude der Stadtwerke Selm stellten GWA-Pressesprecher Andreas Hellmich, Bürgermeister Mario Löhr, die Stadtwerke-Geschäftsführer Stephan Schwager und Dr. Gabriele Walenzik sowie Gregor Schwenken und Stefan Junic von der Firma Remondis (v.l.) die Wertstofftonne vor.

Im Vorgriff auf gesetzliche Vorgaben zum Abfallrecycling ab 2015 wird die Wertstofftonne im Kreis Unna bereits zum 1. Juli 2012 eingeführt. Bis Ende 2013 noch als Pilotprojekt, danach möglichst als festes Erfassungssystem für Wertstoffe. Was in anderen Kommunen des Kreises Unna derzeit und in den nächsten Wochen hohe Wellen schlagen wird, dürfte in Selm reibungslos über die Bühne gehen, erwartet der Sprecher der Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft (GWA) Andreas Hellmich.

Denn außer Lünen, wo sie Anfang 2012 eingeführt wurde, gibt es die Gelbe Tonne bislang nur in Selm. Hier allerdings schon seit etlichen Jahren. Deshalb ändert sich für die Selmer wenig. Den Platz für die Tonne haben sie schon längst geschaffen. Die Abfuhrtermine der Stadtwerke bleiben die alten. An der Gebührenschraube soll nicht gedreht werden. GWA-Mann Andreas Hellmich und Stefan Jonic von der Remondis-Geschäftsführung erwarten sogar, dass das neue System zur Gebührenstabilität beiträgt, weil der Wert der Wertstoffe und damit die Verkaufserlöse in den nächsten Jahren steigen werden.

 Für die Selmer hat die Umfirmierung der Gelben zur Wertstofftonne zudem einen großen Vorteil. Jetzt können sie neben den Verkaufsverpackungen auch alte Gebrauchsgegenstände aus Metall, Kunststoff oder Verbundmaterialien in einem Gefäß entsorgen. Die kaputte Plastikgießkanne, die bisher tabu war, kann nun „in die Tonne gekloppt“ werden. Nicht dazu gehören allerdings Elektroschrott, Kleider, Batterien oder ähnliche Dinge. Damit die Bürger genau wissen, welche Stoffe in welche Tonnen oder Container gehören, wird ein Flyer an alle Haushalte verteilt.  

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