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Dieter Bohnenkämper sammelt Briefmarken für Hilfsprojekte

Ehrenamt

Briefmarken sammeln war für Dieter Bohnenkämper schon ein Hobby, als er ein Kind war. Jetzt, als Rentner, verbindet er es mit einem Ehrenamt und unterstützt damit Hilfsprojekte.

SELM

von Von Naemi Goldapp

, 18.08.2010

Für das Kolpingwerk sortiert er Briefmarken, um dadurch Projekte in Uganda zu unterstützen. Zirka fünf Stunden in der Woche sitzt Dieter Bohnenkämper in seinem Gartenhaus, um ihn herum Kartons, bis oben hin gefüllt mit Briefmarken.

Unternehmen und auch Privatpersonen haben sie ihm gebracht. Viel wert sind sie nicht, nur für Sammler. Und wenn die die Marken kaufen, kann das Kolpingwerk von dem Erlös Projekte organisieren. Vier bis fünf Zentner, so schätzt Bohnenkämper, hat er in seinem Leben schon sortiert: Freimarken, Sondermarken, ausländische Marken. In kleine Päckchen geschnürt bringen sie so dem Diözesanverband Münster am meisten Geld.   Für sechs bis 20 Euro verkauft der Verband die Päckchen dann an Sammler und Firmen. Der Erlös aus dem Briefmarkenverkauf im Kolpingwerk Diözesanverband Münster geht an Hilfsprojekte in Uganda. Die Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes organisiert die Projekte vor Ort.

In Uganda gehört die handwerkliche Ausbildung dazu: Männer können in zwei Ausbildungszentren die Berufe Tischler und Maurer erlernen. Mit den Spendengeldern des Diözesanverbandes Münster können dort unter anderem die Gehälter für die Lehrer bezahlt werden. In einem weiteren Projekt werden Frauen in Gesundheitsfragen geschult.  Dieter Bohnenkämper leistet gern einen Beitrag, damit die Projekte realisiert werden können. Schon seit 1986, aktiv ist er in der Kolpingsfamilie jedoch schon seit über 55 Jahren. Beim Sortieren hilft ihm aber auch seine lange Mitgliedschaft im Briefmarkenverein und seine persönliche Leidenschaft: „Die wertvollen sortiere ich aus und verkaufe sie extra“, sagt er. Manchmal nimmt er zur Bestimmung auch den Katalog zur Hilfe.

  Bisher sei der höchste Betrag für einen Satz jedoch 100 Euro gewesen. „Ich würde gern mal eine Audrey Hepburn finden“, sagt Dieter Bohnenkämper. Die täte dem Verein gut. Denn von ihr wurden nur ganz wenige Exemplare in Umlauf gebracht.

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