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„Erschreckend, wie die Polizei agiert hat.“ Uwe Thieme von der Polizeischule Bork erinnert sich an das Gladbecker Geiseldrama vor 30 Jahren, die Fehler der Polizei und das blutige Ende.

Bork/Gladbeck

, 07.07.2018 / Lesedauer: 6 min

Das Gebäude, in dem einer der dramatischsten Kriminalfälle der Nachkriegsgeschichte kurz vor 8 Uhr morgens seinen Anfang nimmt, liegt vor 30 Jahren in einem belebten Zentrum in Gladbeck: ein 13 Stockwerke hoher Wohnturm mit Geschäften, Büros, Praxen, Imbissstuben und einer Filiale der Deutschen Bank. Heute ist es eine verwaiste Ruine mit eingeschlagenen Fenstern: ein weithin sichtbares Mahnmal, das hier eine Menge falsch gelaufen ist, nicht nur im Städtebau. 50 Kilometer weiter östlich sieht es dagegen ganz anders aus.

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