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FPD-Ratsherr stimmte nicht im Sinne des Stadtverbandes

SELM FDP-Ratsherr Klaus Kücking hat für die Bestellung eines externen Beraters gestimmt. Seine Partei sieht dies aber ganz anders, wie FDP-Pressesprecher Christian Illmer mitteilt.

09.12.2007

"Wir dachten, es handelt sich um einen Aprilscherz, als die lokale Presse veröffentlichte, dass für einen externen Berater mehr als 200 000 aus dem Fenster geworfen werden sollen", so der Pressesprecher der Liberalen.

Die Selmer Bevölkerung müsse den Eindruck bekommen, dass die Ratsmitglieder der großen Parteien ihre Köpfe ausschließlich zum Haare schneiden benutzen, wenn sie sich noch nicht einmal zutrauen, eigene Vorschläge zur Haushaltskonsolidierung zu unterbreiten.

Gesetzlich vorgeschriebene Prüfung

"Bekanntlich wird bereits im Januar 2008 die Gemeindeprüfungsanstalt NRW mit einer gesetzlich vorgeschriebenen Prüfung der Stadt Selm beginnen. Diese Prüfung kostet nur die Kleinigkeit von rund 455 je Prüfungstag, insgesamt voraussichtlich mindestens 55 000 ."

Also lediglich Peanuts, möchte man meinen, wenn man sehe, wie die "Experten" Kleinwächter und Löhr bzw. "Fachmann" Hußmann das Geld der Bevölkerung aus dem Fenster werfen.

Illmer: "Könnte man denn nicht auf den Gedanken kommen, sich das bereits für die Stadt Lünen erstellte Mutter-Papier für eigene Zwecke zu Nutze machen, um den Selmer Haushalt zu konsolidieren?"

Ideengut und Eigeninitiative

Aber soviel Ideengut und Eigeninitiative dürfe man der Selmer CDU und SPD einfach nicht zutrauen. Oder stecke doch mehr dahinter?

"Brauchen die Herren Löhr und Kleinwächter vielleicht nur einen Buhmann für unpopuläre Vorschläge, die sie selbst nicht anbringen wollen, um ja keine Wähler zu verprellen?"

Allerdings müsste selbst die FDP an dieser Stelle relativieren. "Auch wir werden der Bestellung eines externen Beraters zustimmen! Nicht etwa, weil es sich um die mehrheitliche Meinung des FDP-Stadtverbands handelt. Sondern weil sich unser einziges Ratsmitglied die CDU-Meinung wieder einmal zu Eigen machen wird."

Optimistisch in die Zukunft

Wie dem auch sei, auch in dieser Angelegenheit blicke die FDP optimistisch in die Zukunft. " Wir halten, bei allem Respekt, die Bestellung eines Herrn Mutter für vollkommen unsinnig. Das zu zahlende Honorar, könnte für die Bürger viel sinnvoller eingesetzt werden."

 

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