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FoKuS AöR: Auswärtiger Prüfer für Jahresabschluss

SELM Die Prüfung des bevorstehenden Jahresabschlusses 2007 bei der FoKuS AöR durch einen auswärtigen Wirtschaftsprüfer, wie die Verwaltung es vorgeschlagen hat, wurde mit den Stimmen der CDU angenommen. Die Entscheidung stieß auf heftige Ablehnung von SPD und UWG. Sind die Kosten von 15 000 Euro zu hoch? Wie will man in Zukunft vorgehen?

von Von Theo Wolters

, 19.12.2007
FoKuS AöR: Auswärtiger Prüfer für Jahresabschluss

 „Wir sind der Ansicht, wir sollten diesen Auftrag an ein heimisches Unternehmen geben“, so der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Kurek. Die SPD hatte bereits im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt angeregt, auch die Eröffnungsbilanz der Stadt Selm durch ein heimisches Unternehmen prüfen zu lassen.

SBS und FoKuS gemeinsam prüfen

Zudem erscheinen der SPD die angesetzten Kosten von 15 000 Euro zu hoch. Verwaltungsratsvorsitzende Sylvia Engemann erinnerte daran, es sei von Vorteil, wenn die beiden städtischen Anstalten SBS und FoKuS von einem Unternehmen geprüft würden. „Es ist durchaus üblich, dass man nach vier bis fünf Jahren den Prüfer wechselt. Beide Anstalten sollten aber von einem Unternehmen geprüft werden.“

Selmer Unternehmen suchen

CDU-Fraktionsvorsitzender Dieter Kleinwächter griff den Vorschlag der SPD auf. „Es sollte eine Vorschlagsliste mit Selmer Unternehmen erstellt werden, die auf solche Prüfungen spezialisiert sind“. Man sollte nicht nur auf die geografische sondern auch die fachliche Qualifikation achten. Den Wechsel des Prüfers schon für den jetzigen Abschluss hielt Kleinwächter aber nicht mehr für möglich. Mit den Stimmen der CDU wurde der Verwaltungsvorschlag angenommen. Peter Sowislo (UWG) stimmte ebenfalls dagegen, weil wie er sagte, die 15 000 Euro ihm zu hoch seien. Die Verwaltung erklärte, sie werde im Sommer des kommenden Jahres eine Liste infrage kommender Selmer Unternehmen vorlegen.

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