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Förderung mit Kompetenz

SELM Die Pestalozzischule soll ein Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung werden. Politik und Verwaltung in Selm sind im Prinzip dafür, dass die Förderschule an einem Pilotprojekt teilnimmt.

von Von Matthias Münch

, 05.12.2007

Bekäme sie den Zuschlag, dann wäre sie eins der ersten 20 Zentren in ganz NRW. Bevor in Selm aber die Entscheidung über eine Bewerbung für die Pilotphase fällt, wollen die Politiker mehr Informationen und ein grobes Konzept.

Bewerbungen  bis Ende Januar

Dies wurde in der Sitzung des Ausschusses für Familie und Schule am Dienstag deutlich, nachdem Schulleiter Dirk Wasmuth die Hintergründe erläutert hatte. Ein sonderpädagogisches Kompetenzzentrum soll eng mit den allgemeinen Schulen der Stadt, mit Trägern der Jugendhilfe, Gesundheitsamt, schulpsychologischen und anderen Beratungsstellen kooperieren.

Offenbar ist das Ganze aber von der Landesregierung mit der heißen Nadel gestrickt worden. Denn Ende Januar 2008 müssen die Bewerbungen zur Teilnahme an der Pilotphase vorliegen. Bis dahin sollen aber die Politik und die Schulkonferenzen aller Grund- und weiterführenden Schulen in der Stadt zugestimmt haben. Das Projekt sei zukunftsweisend, erklärten zum Beispiel Peter Bredohl (UWG) und Margot Berten (SPD) im Schulausschuss.

Frage nach Kosten für die Stadt

Vor einem Beschluss brauche man aber Klarheit darüber, was auf die Stadt mit einem Kompetenzzentrum zukäme. Vor allem bezweifelten sie die Einschätzung der Verwaltung, dass der Stadt als Schulträger keine Kosten entstehen. Die CDU-Ratsherren Karl Render und Meinolph Schröder sahen es genau so, plädierten aber für ein positives Signal an die Pestalozzischule: „Es lohnt sich, ein Konzept zu erarbeiten.“

Dies soll nun bis zu einer Ratssondersitzung am 17. Januar 2008 geschehen. Der Leiter der Pestalozzischule sieht indes gute Chancen, für das Pilotprojekt ausgewählt zu werden. Denn man blicke bereits über den Tellerrand hinaus. „Als einzige Förderschule im ganzen Land decken wir zwei Regierungsbezirke ab“, so Dirk Wasmuth, „weil wir jetzt schon für Olfen und Nordkirchen zuständig sind.“

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