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Friedhof: Mehr Platz zum Parken

SELM Parkprobleme gibt es immer wieder an dem Selmer Friedhof auf der Geist. Nicht mehr benötigt wird eine Erweiterungsfläche. Dort könnten neue Parkplätze geschaffen werden. Billig wird das aber nicht.

von Von Theo Wolters

, 11.12.2007
Friedhof: Mehr Platz zum Parken

Diese Fläche wird für die Friedhofserweiterung nicht mehr benötigt. Nun könnten dort Parkplätze entstehen.

Hans-Hermann Gosch (CDU) fragte bei der Verwaltungsratssitzung der Stadtbetriebe (SBS), ob es bereits Pläne für zusätzlichen Parkraum gebe. „An Tagen wie Allerheiligen könnten wir die Verkaufsstände auf den Friedhof verlegen,“ so SBS-Vorstand Stephan Schwager.

An Plänen für zusätzliche Parkplätze auf der früheren Erweiterungsfläche werde zurzeit gearbeitet. Man wolle sie in der nächsten Sitzung vorstellen. „Es ist aber schon klar, dass die Kosten hoch sein werden.“ Und dies müsse man bei den Friedhofsgebühren berücksichtigen.Leinenzwang für Hunde Der Verwaltungsrat sprach sich für eine Änderung der Friedhofssatzung aus. Wollte die Verwaltung das Mitführen von Hunden ganz untersagen, so soll dies nun angeleint erlaubt sein. Man will die Situation auf den Friedhöfen beobachten und bei Bedarf in einem Jahr neu entscheiden.

Bei den Friedhofsgebühren – sie wurden am Montag mit den Stimmen von CDU und UWG beschlossen – ergibt sich für den Erwerb von Grabstätten eine Gebührenerhöhung. Die eigentliche Bestattung wird allerdings günstiger.

Besonders der Erwerb eines Reihengrabes ist teurer geworden. Waren es in diesem Jahr noch 775 Euro, so kostet dies ab Januar 1000 Euro. Teurer wird auch ein Urnenwahlgrab. Es kostet nun 980 statt wie bisher 805 Euro. Um 100 Euro günstiger wird dagegen ein Rasenreihengrab. Für dessen Erwerb werden nun 1525 Euro fällig.

Bestattungen billiger Gesenkt werden konnten die Bestattungsgebühren für alle Bereiche. Die Bestattung in einem Wahlgrab kostet nun nicht 760, sondern 715 Euro. Für die Beisetzung von Urnen werden nun 230 statt 245 Euro zu entrichten sein. Erhöht um 30 auf 215 Euro wurden die Gebühren für die Nutzung der Leichenhalle. Um 20 Euro konnte dagegen die Nutzung der Trauerhalle gesenkt werden. Nun sind 245 Euro zu entrichten. Weiter wird über eine Privatisierung der Trauerhallen nachgedacht. Jedoch stand dieser Punkt am Montag nicht auf der Tagesordnung. Wie unsere Zeitung jedoch erfahren hat, soll auch ein Bestattungsunternehmen aus Münster an einer Übernahme interessiert sein. Nun muss bei der Verwaltung geprüft werden, ob vielleicht sogar eine EU-weite Ausschrei erforderlich ist.

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