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Geplante Querung am Beifanger Weg sorgt für Unmut im Ausschuss

SELM Kontrovers diskutierten die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt über eine Querung des Beifanger Weges, die Kinder sicher zu einer ausgewiesenen Spielwiese führen soll.

von Von Malte Bock

, 29.08.2008

Einen entsprechenden Vorschlag unterbreitete Lothar Unrast, stellvertretender Vorstand der Selmer Stadtbetriebe. Zaunanlage als LeitelementEr regte an, mit den noch zur Verfügung stehenden Mitteln aus der Erschließung eine 1,40 m hohe Zaunanlage von der Spielwiese bis zur Einmündung "Zum Hüttenbach" zu errichten. Zum einen solle dieser Zaun als Absicherung zur Straße fungieren, zum anderen den Kindern als Leitelement dienen. Verhindert werden solle somit, dass Kinder die auf die Spielwiese wollen, wahllos die Straße überqueren. An der Einmündung "Hüttenbachweg" sei die Straße gut einsehbar und daher ohne große Gefahr zu überqueren. Großen Widerspruch erntete Lothar Unrast jedoch dafür aus dem Ausschuss. "Das ist Wunschdenken und widerspricht jeglicher Realität", bemerkte Wolfgang Sindermann. Kritik wurde auch aus den Reihen der CDU laut. "Das ist nicht praktikabel. Kein Kind läuft erst einige Meter in die eine Richtung, um dann zur Spielwiese wieder zurück zu laufen", merkte Hans-Hermann Gosch (CDU) an. Seiner Meinung nach reiche eine Querung durch ein reines Leitsystem nicht aus. "Man braucht eine optische Bremse", forderte er. Ein 1,40 m hoher Zaun sei zudem auch kein Hindernis. Kinder würden einfach drüber klettern.Verkehrszählung und Geschwindigkeitskontrollen

Auch Mario Löhr (SPD) und Michael-Franz Knobloch (CDU) forderten die Stadtbetriebe auf, einen anderen Vorschlag zu unterbreiten. In dem Vorschlag Mario Löhrs, eine Querung nahe einer Kurve des Beifanger Weges anzubieten, sah Lothar Unrast jedoch ein zu großes Gefährdungspotential.

Bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses, für die im Vorfeld auch ein Ortstermin am Beifanger Weg angesetzt ist, sind die Stadtbetriebe angehalten, eine Alternative zu ihrem Querungsvorschlag anzubieten. Außerdem sind eine Verkehrszählung sowie Geschwindigkeitskontrollen geplant. wmb

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