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Gerichtsverhandlung: Bedrohter Taxifahrer erkannte die Angeklagten

SELM Auf schuldig des gemeinschaftlichen schweren Raubes erkannte das Jugendschöffengericht in Lünen gegen zwei 18- und 19-jährige Selmer. Es verhängte gegen den 18-Jährigen eine Jugendstrafe von 18 Monaten auf Bewährung, gegen den 19-Jährigen einen Dauerarrest von einer Woche.

von Von Heinz Greve

, 14.08.2008
Gerichtsverhandlung: Bedrohter Taxifahrer erkannte die Angeklagten

Am 22. März bestellten die Angeklagten nach dem Besuch einer Feier an der Badestraße ein Taxi. Während der Wartezeit planten sie, den Taxifahrer „abzuzocken“.

Als das Taxi kam nahm der eine der beiden auf der Rückbank Platz, während der 18-Jährige sich auf den Beifahrersitz setzte. Der Taxifahrer erkannte beide Angeklagten wieder, weil sie ihn kurze Zeit vorher bereits um das Fahrgeld geprellt hatten. Als er sie daraufhin ansprach, flüchtete der Ältere, währen sein Kumpel den Taxifahrer mit einem Messer bedrohte und die Herausgabe der Geldbörse verlangte.

Diese gab der Fahrer widerstandslos heraus. Die Geldbörse enthielt 200 Euro. Nachdem der Taxifahrer über Notruf die Polizei gerufen hatte, konnte der ältere Angeklagte B. wenig später festgenommen werden. Den 18-Jährigen nahm die Polizei am nächsten Morgen fest. In der Hauptverhandlung gestanden beide Angeklagten die Tat ein.

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