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Gutes Zeugnis für den Wirtschaftsstandort Selm

Treffen im Haus Kreutzbach

Zufrieden zeigte sich der IHK-Hauptgeschäftsführer mit dem Wirtschaftsstandort Selm. Der Bürgermeister warb beim Treffen im Haus Kreutzbach auch für Investitionen in die Infrastruktur. Und er erklärte, warum er manchmal dünnhäutig auf Kritik von Bürgern oder Presse reagiert, wenn es um Investitionen in Selms Infrastrukur geht.

SELM

, 18.10.2017
Gutes Zeugnis für den Wirtschaftsstandort Selm

Patrick Voss (v.l./IHK zu Dortmund), Dr. Oliver Koppel (Institut der deutschen Wirtschaft Köln), Nicol Deipenbrock, Alexander Maksimow (beide McAirlaid‘s), Bürgermeister Mario Löhr, Stefan Schreiber und Tobias Schucht (beide IHK) beim Wirtschaftsgespräch in Cappenberg.

Ein gutes Zeugnis stellte Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund dem Wirtschaftsstandort Selm am Montagabend aus. „Die Lage ist richtig gut“, sagte er vor den Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung im Haus Kreutzkamp. Nicht nur die Konjunktur sei anhaltend gut, auch die Zahl der eingetragenen IHK-Betriebe stieg um 1,3 Prozent auf 4896. „Ein ordentlicher Wert“, so Schreiber.

Erfreulich sei auch, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gestiegen sei. „Vorbildlich“ sei in Selm die Bereitschaft der Firmen auszubilden. Vergleichen mit dem Vorjahr haben die Unternehmen in Selm 30 Prozent mehr neu eingetragene Ausbildungsverhältnisse vorzuweisen, sagte Schreiber. In anderen Orten sei die Zahl der Ausbildungsverhältnisse dagegen rückläufig.

„Die Nachbarstädte gucken sehr neidisch auf Selm“

Gute Zahlen, die Selm in den kommenden Jahren noch ausbauen will, sagte Bürgermeister Mario Löhr. So würden in den kommenden zwei Jahren durch die Ansiedlung von McAirlaid‘s und eines weiteren neuen Betriebs bis zu 240 neue Arbeitsplätze geschaffen. „Die Zeiten sind sehr gut“, sagte Löhr und hob die vielen Entwicklungen in Selm und die Infrastrukturprojekte hervor.

„Wenn wir jetzt nicht investieren, besonders in unsere Infrastruktur, dann wird uns das in den nächsten Jahren einholen.“ Daher reagiere er auch zunehmend dünnhäutig auf Kritik von Bürgern oder der Presse an Projekten wie dem Kreisstraßenumbau, den Kauf von Häusern an der Kreisstraße, dem Caritas-Neubau in Bork am Marktplatz oder der Erweiterung von Kitas. Für die weitere Entwicklung der Stadt brauche es eine gute Infrastruktur und solche Projekte. „Die Nachbarstädte gucken sehr neidisch auf Selm“, sagte Löhr über die Entwicklungen der vergangenen Jahre.

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