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Heimatvereine enthüllen die drei Stelen

SELM „Wer diese Steine wissentlich umstößt, heimlich ausreißt oder versetzt, der soll nach seinem Ableben als verfluchter Widergänger umgehen und so lange keine Ruhe im Grabe finden, bis die Steine wieder an ihrer richtigen Stelle stehen!“ Diese Warnung steht auf einer Urkunde, die am Sonntag im Selmer Boden versenkt wurde - anlässlich der Einweihung der drei Stelen durch die drei Heimatvereine.

von Von Antje Pflips

, 03.08.2008
Heimatvereine enthüllen die drei Stelen

Gemeinsam enthüllen Albert Kohl, Heinrich Janssen und Bernd Schomaker die Stelen.

Der Standort, dicht am Hof von Michael und Gabriele Schlierkamp, idyllisch gewählt unter einer Erle, bildet den geografischen Mittelpunkt der Stadt Selm mit seinen drei Ortsteilen Bork, Selm und Cappenberg. „Die Prämisse lautet: Einigkeit der drei Gemeinden zu einer Stadt Selm,“ erklärte Albert Kohl, Vorsitzender des Heimatvereins Selm, der zusammen mit Bernd Schomaker (Heimatverein Bork) und Heino Janssen (Heimatverein Cappenberg) die Urkunde im Beisein zahlreicher Mitglieder und benachbarter Heimatvereine unterschrieb.  

Heino Janssen sah es sogar als Meilenstein an, „wo Cappenberg und Selm zusammenwachsen“. Dazu konnte sich Albert Kohl die Bemerkung „es macht Fortschritte“, nicht verkneifen. Bernd Schomaker räumte ein, dass die Stelen zwar auf Selmer Gebiet stünden, die Familie Schlierkamp aber zu Bork zählten und lud sie daher zur Mitgliedschaft in den Borker Heimatverein ein. Die Verbundenheit der drei Ortsteile wurde auch im Grußwort von Bürgermeister Jörg Huesmann betont, das Stadtkämmerin Silvia Engemann vortrug.

Die „Neue Mitte“ von Selm betone nicht das Trennende, sondern das Verbindende und erfahre einen hohen Stellenwert. Mit „hier wächst zusammen, was zusammen gehört“, nutzte er das historische Zitat von Willi Brandt und lobte gleichzeitig die guten Ideen und die perfekte Umsetzung der Heimatvereine. Dafür gab es eine kleine Unterstützung, die „zwingend zu verflüssigen sei“. Bürgermeisters Wunsch nach einem trockenen Schnadgang und einem feucht-fröhlichen Ausklang wollten die vielen Teilnehmer gerne nachkommen.  

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