Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

JeKi-Projekt an der Overbergschule

SELM Zusammen mit Musikschulleiter Thomas Riegner und der Konrektorin der Overbergschule Monika Zientz überreichte der Bürgermeister am Mittwoch 42 Kindern der Overbergschule Querflöten und Hörner, Klarinetten und Keybords, Gitarren, Posaunen, Akkordeons, Violinen und Violoncellos zum JeKi-Projekt: "Jedem Kind ein Instrument.

von Von Matthias Münch

, 27.08.2008

Wer weiß, wie schwer es ist, ein Horn oder eine Klarinette zum Klingen zu bringen, der bestaunte Bürgermeister Jörg Hußmann. Jedem Blasinstrument entlockte er einen Ton. Ein bisschen schräg vielleicht, aber immerhin.

Bundespräsident und JeKi-Schirmherr Horst Köhler hatte die ersten Instrumente am Dienstag an zwei Gelsenkirchener Grundschulen übergeben. Diesen Schwung nutze die Selmer Overbergschule nur einen Tag später, wie Jörg Hußmann und Thomas Riegner, der in Gelsenkirchen selbst dabei war, freudig erklärten. Sie bezeichneten JeKi als ein Vorzeigeprojekt in der Musikerziehung.

Monika Zientz hatte den teilnehmenden Erstklässlern ihrer Schule ein Jahr lang musikalische Grundausbildung vermittelt - zusammen mit Claudia Nedden von der städtischen Musikschule. 90 Prozent der Kinder, so die Konrektorin, entschieden sich zum Weitermachen und erhalten nun im zweiten Schuljahr Instrumentalunterricht in Kleingruppen. Jeweils 45 Minuten pro Woche. Im dritten Schuljahr soll daraus ein kleines Orchester entstehen.Aufgeregte Kinder im Musikraum Ganz schön aufgeregt waren die Kinder, als sie gestern im Musikraum der Overbergschule ihre neuen Leihinstrumente entgegen nahmen. Einige hätten am liebsten sofort losgelegt. Doch natürlich waren die Instrumente noch nicht einsatzbereit. Das tat der Freude aber keinen Abbruch. Und so legte zum Beispiel Leon Flöter auch ohne Töne schon ein zumindest optisch flottes Gitarrensolo aufs Parkett.

Lesen Sie jetzt