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Jubiläumsfest im Kinderhaus der Kinderheilstätte

SELM Die Außenwohngruppe der Kinderheilstätte Nordkirchen feierte in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Zum Geburtstag bringen die Gäste im Allgemeinen Geschenke mit. Beim Kinderhaus Selm auf der Annegarnstraße ist dies nicht anders.

von Von Malte Woesmann

, 29.08.2008
Jubiläumsfest im Kinderhaus der Kinderheilstätte

Die Sambagruppe La Mariposa sorgte für heiße Rhythmen.

Und Geschenke, die gab es reichlich.  "Wir haben von der Stadt Selm nun auch einen Teil des Waldes, der an das Kinderhaus angrenzt, zur Verfügung bekommen", freute sich Franz-Josef Baumann, Leiter des Wohnheims der Kinderheilstätte. Toben im "geschenkten" Wald Dort können die 20 Kinder, die in Selm untergebracht sind, nach Herzenslust toben und spielen.

Im Dezember gibt es ein zweites Geschenk oben drauf. Ein alter Bauwagen wird dem Kinderhaus zur Verfügung gestellt, den die Kinder bemalen und dann als Rückzugsmöglichkeit im Wald benutzen können.

Bevor es aber an das Malen des Wagens geht, wurde erst einmal kräftig gefeiert. Das Haus und der Garten des Kinderhauses waren mit Luftballons bunt geschmückt. Das Programm war ebenfalls bunt. Ballons und RiesenseifenblasenSchminkaktion, Riesenseifenblasen und Ballonaktion waren da nur einige Höhepunkte. Für viel Wirbel sorgte auch der Sambazug der Kinderheilstätte "La Mariposa" der mit viel Trärä und Tamtan in das Kinderhaus eingezogen war und kräftig Applaus erntete. Bei der Tombola gab es derweil toll Preise zu gewinnen. In seiner Rede blickte Franz-Josef Baumann noch einmal über zehn Jahre zurück. "Es war von allen Verantwortlichen damals sicherlich mutig, diesen Schritt zu gehen", so Baumann und lobte in diesem Zusammenhang das Engagement des damaligen Geschäftsführers Dr. Wolfgang Erfeld und des damaligen Heimleiters Heiner Bartelt. Dank an die Nachbarn "Dieses Haus ist mit jedem Kind das hier aufgenommen und betreut wurde, das hier Heimat und Geborgenheit gefunden hat, zu einem Kinderhaus geworden", so Baumann weiter. Dank richtete Baumann auch noch an die Nachbarschaft, die die Kinder und Betreuer auf der Annegarnstraße so willkommen geheißen haben und es bis heute tun. Und dies soll mindestens noch weitere zehn Jahre so sein.

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