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Nachbarschaft war treibende Kraft

Schützenkönig im Interview

Im dritten Anlauf hat er es geschafft. Franz Pennekamp ist der neue König der Schützengilde St. Stephanus. Nach dem erfolgreichen Schuss kullerten ihm sogar ein paar Freuden-Tränen über die Wange. Malte Woesmann sprach mit Pennekamp über das Vogelschießen.

BORK

31.08.2010
Nachbarschaft war treibende Kraft

Tränen der Freude laufen Franz Pennekamp über das Gesicht.

Ja, es waren zwar nur zwei Stunden, wo es etwas ruhiger war, aber das reichte schon. Es geht ja nun alles nahtlos weiter. Das Dorf muss noch abgeschmückt werden und die Schützen kommen ja auch noch mich besuchen.  

Vor zwei Jahren war es ja etwas Pech. Dies wäre aber mein letzter Anlauf gewesen, dann wäre ich nicht mehr unter die Stange getreten. Dann hätte ich den Jüngeren den Vortritt gelassen.

Klar haben wir das. Wir haben uns aber nicht abgesprochen, wer den Vogel runter holen darf. 2008 hatten wir ja auch schon zusammen auf den Vogel bis zum Schluss geschossen.

Da kam die ganze Aufregung und Erleichterung raus. Von daher sind die Tränen zu erklären.

Auf jeden Fall. Bis zwei Uhr war das Zelt rappelvoll. Vor allem viele junge Menschen waren da, das hat mich sehr gefreut. Sogar mein Onkel aus Seppenrade war da und hat alles gelobt. So eine tolle Band wie am Montag hatten wir schon lange nicht mehr. Die Feier war der Knaller.  

Da gibt es eigentlich nichts Spezielles. Ich werde alles auf mich zukommen lassen. Ich kann auf jeden Fall auf eine tolle Nachbarschaft bauen, die ja fast alle im Hofstaat sind. Die Nachbarschaft hatte mich ja aufgefordert „Franz, mach es“.  

Eine Woche habe ich noch Urlaub. Dann geht der Ernst des Lebens weiter.    

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