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Netteberger Löschzug gewinnt den Stadtpokal

Selmer Feuerwehr

NETTEBERGE Besser hätte das Festwochenende des Löschzugs Netteberge anlässlich seines 90-jährigen Bestehen nicht beginnen können. Die Löschgruppe gewann am Samstagnachmittag den Wettkampf um den Stadtpokal.

von Von Theo Wolters

, 06.09.2009

Die Netteberger hatten in den letzten Wochen immer wieder trainiert, wollten sie doch als Ausrichter endlich auch mal den Stadtpokal gewinnen. Denn bisher war er noch nie im Besitz der Löschgruppe Netteberge gewesen.

Die Netteberger entschieden sich, zuletzt an den Start zu gehen. Zwar waren die Zeiten der anderen vier Gruppen nicht bekannt, doch es war klar, es musste eine gute Zeit und zudem eine fehlerfreie Übung absolviert werden.

"Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer und die Verlegung von Schlauchleitungen", so lautete die Aufgabe. Und angefeuert von vielen Fans zeigten die Männer aus Netteberge, dass sich das Training ausgezahlt hatte. Mit 3,20 min schaffte Netteberge zwar nicht die schnellste Zeit, doch konnten die Schiedsrichter keinen Fehler, für den es zehn Sekunden Zeitaufschlag gab, feststellen. Unter dem Jubel der Fans nahm die Löschgruppe den Stadtpokal aus den Händen von Michael-Franz Knobloch, noch Vorsitzender des Ausschusses für Feuer- und Zivilschutz, in Empfang. "Ich war fünf Jahre Ausschussvorsitzender und ich denke, wir haben einiges für die Feuerwehr erreicht", so Michael-Franz Knobloch, der dem neuen Rat nicht mehr angehört. "Die Selmer Feuerwehr spielt in der Champions League".

Alle Teams unter vier MinutenStadtbrandmeister Stephan Schwager gratulierte ebenfalls dem Sieger. "Alle Teams sind unter vier Minuten geblieben, dies hat es noch nicht gegeben", so der Stadtbrandmeister.

zweiten Platz belegte der Löschzug Bork. Mit 3,12min schaffte er zwar die schnellste Zeit, doch zwei Fehler kosteten den Sieg. Den dritten Platz belegte Hassel mit 3,35 min (1. Fehler), vor den Cappenbergern (3,56min 1 Fehler).

Zuversichtlich war der Pokalverteidiger Selm nach Netteberge gefahren. "Wir haben den Pokal nur mitgebracht, damit die anderen sich ihn mal ansehen können", so optimistische Kommentare. Doch es kam ganz anders. Die Zeit von 3,29min konnte sich noch sehen lassen, doch drei Ffehler bedeuteten letztlich den letzten Platz.

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