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Nicht immer nur Playstation

BORK Wir schreiben das Jahr 2007. Und es gibt sie noch, Kinder die in Fantasiewelten von spannenden Büchern eintauchen. Im Hier und Jetzt, im Zeitalter von Computer, Playstation und Co. So geschehen beim Vorlesewettbewerb in den Klassen fünf und sechs der Erich-Kästner-Schule.

von Von Arne Niehörster

, 06.12.2007

"Holla, die Waldfee. Ich habe eine Menge Fantasie", meint Christopher Schmidt selbstbewusst. Beim Lesen könne er sich dann seine eigenen Bilder vorstellen, so der Fünftklässler. Gerade hat er den Wettbewerb in seinem Jahrgang gewonnen, mit dem Buch "Hilfe - die Herdmanns kommen". "Ein richtig tolles Buch. Da geht es um eine Krippe. Also passt das doch gut in die Weihnachtszeit", hat Christopher zu seinem Lese-Favoriten zu sagen. Na gut, er spielt auch mal gerne mit dem Gameboy, aber: "Das wird schnell langweilig."

Bücherschatz gehoben

Eine richtige "Leseratte" ist auch Kim Rautert, die souverän die Konkurrenz der 6. Klassen hinter sich ließ.

Die Elfjährige mag ausgestorbene Dinge, besser: Dinosaurier. Da lag es nahe, sich im Wettbewerb am Buch "Stoneheart" auszutoben. Ein Schatz aus Hunderten bedruckter Seiten und voll von den riesigen Echsenwesen. "Das Buch ist so spannend."

Warum denn kein zaubernder Harry Potter? "Ne, der Harry ist nicht so mein Fall. Und Dinosaurier interessieren mich eben", ist Kim die Wahl des Buches nicht schwer gefallen. Gute Wahl, Kim hat die Jury überzeugt und darf 2008 weiterlesen, auf Kreisebene in Unna. "Das wird schon", sagt sie.

Lesen wird belohnt

Der Leseeifer ist auch belohnt worden. "Die Kinder durften sich ein Buch aussuchen, gespendet von der Buchhandlung Möller und der Volksbank", so Lehrerin Claudia Jolk-Jost. Ein Buch für alle Hauptschüler, auch für diejenigen, die sich nicht ganz nach vorn gelesen haben. Ein Lesezeichen gab?s als I-Tüpfelchen dazu. Es muss ja auch nicht immer eine Playstation sein.

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