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Selmerin betrug Arge um fast 15.000 Euro

Umfassendes Geständnis

Weil sie die Arge im Kreis Unna um beinahe 15.000 Euro betrogen hat, musste sich eine 30-Jährige aus Selm vor dem Amtsgericht Unna verantworten. Vor Strafrichterin Katja Frigelj räumte die Frau die Tat unumwunden ein.

SELM

von Von Jens Krömer

, 06.06.2012

Demnach hatte sie zwischen Anfang August 2010 und Ende August vergangenen Jahres Arbeitslosengeld II für sich, ihren Ehemann und Leistungen für den Sohn bezogen, obwohl ihr Mann ein Verletztengeld bezog.

Innerhalb dieses Jahres überwies die Arge im Kreis Unna somit 14.412 Euro zu Unrecht. „Ich habe das getan, ich brauchte das Geld und deshalb habe ich die Arge betrogen“, gab sie kurz und knapp zu. Zu Einzelheiten wollte sie sich angesichts der Anwesenheit einiger ihr unbekannter Zuhörer im Gerichtssaal nicht äußern. Das umfassende und ehrliche Geständnis beeindruckte sowohl die Staatsanwältin als auch die Richterin. „Es ist schon erstaunlich und erfreulich, dass Sie zu Ihrem Fehler stehen. Sie glauben gar nicht, was für irre Geschichten ich mir hier manchmal anhören muss, wenn es um solche Fälle geht. Das rechne ich Ihnen hoch an“, sagte die Vertreterin der Anklagebehörde.

Sie beantragte vier Monate Gefängnis – ausgesetzt zur Bewährung. So kam es dann auch. In den kommenden zwei Jahren darf sich die Frau nichts zuschulden kommen lassen, ansonsten muss sie in Haft. Zudem muss die Selmerin 80 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten.

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