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St. Josef: Das ist der neue Zeitplan für den Abriss

Selmer Kirche

Die Kirche St. Josef in Selm wird abgerissen. Das ist schon länger bekannt. Doch der Zeitplan von Entweihung, Kirchenabriss und dem Bau einer neuen Kapelle hat sich jetzt geändert. Es soll schneller gehen als geplant. Vorher muss aber noch einiges erledigt werden.

SELM

, 02.11.2014
St. Josef: Das ist der neue Zeitplan für den Abriss

Bis auf den Kirchturm wird die komplette Kirche samt Nebenräumen abgerissen.

Die Profanierung (Entweihung) der Kirche St. Josef und der Abriss sollten eigentlich erst erfolgen, wenn die

der Kirchengemeinde zur Verfügung steht. Doch die Pläne haben sich nun geändert. Neubau und Abriss werden parallel erfolgen. „Auf Bitten des Bistums Münster hat der Kirchenvorstand eine Baubeschleunigung entschieden“, so Pfarrer Claus Themann in einem Gespräch mit der Redaktion. In der ersten Hälfte des kommenden Jahres soll nun mit dem Bau der neuen Kapelle begonnen werden.

Die Profanierung und der Abriss der Kirche sowie des Pfarrsaals und Pfarrhauses werden schon vor der Fertigstellung der Kapelle kommen. Themann: „So wird für sechs bis neun Monate kein Kirchraum in St. Josef zur Verfügung stehen.“ Man prüfe zurzeit für größere Gottesdienste eine gemeinsame Kirchraumnutzung der evangelischen Kirche am Markt. Die Umgestaltung des Bereiches um St. Josef beginnt mit dem Bau der neuen Kapelle am Altenwohnhaus. Doch schon während der Bauzeit wird der Abriss der Kirche vorbereitet. Zunächst muss sie entweiht werden. Anschließend braucht es etwas Zeit. Der Kirchenvorstand rechnet mit rund vier Wochen, in denen die Kirche ausgeräumt wird. Überlegt werden soll zum Beispiel, was mit den Kirchenbänken geschieht. In der neuen Kapelle werden sie nicht benötigt, da dort eine Bestuhlung vorgesehen ist. „Die Orgel bieten wir zum Verkauf an, die Josef-Fenster werden erhalten bleiben und einen neuen Standort erhalten“, so Claus Themann. 

Claus Themann sieht mit der Baubeschleunigung einige Vorteile für die Gemeinde. So werde man von einer langen Bauzeit entlastet. Die Fertigstellung aller Gebäude könne innerhalb von zwei Jahren erfolgen. „Wir können dann auch auf einen zeitlich langen und arbeitsaufwendigen Architektenwettbewerb für das neue Jugendheim verzichten“, erklärte Claus Themann. So könne man früher zum normalen Gemeindeleben zurückkehren. Die Pläne für die neue Kapelle nehmen Formen an. Die neue Kapelle wird an das Altenwohnhaus angebaut. Das Foyer wird zum gemeinsamen Vorraum von Kirchengemeinde und Altenwohnhaus. „Das Foyer ist ein wetterunabhängiger Begegnungsort vor und nach Gottesdiensten“, so Claus Themann. Das Foyer als Zugang ermöglicht auch eine ganztägige Öffnung des Kirchenraums. 

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