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Switch-Star Petra Nadolny spielte das Schneiderlein

Im Selmer Bürgerhaus

Für Lacher haben Petra Nadolny von der Parodie-Show "Switch" und Wolfgang Fiebig am Sonntag im Selmer Bürgerhaus gesorgt. Sie führten eine eigene Interpretation des Märchens "Das tapfere Schneiderlein" auf. Wir haben mit den beiden über das Image des Kindertheaters und die Zukunft von Switch gesprochen. Zudem gibt es viele Fotos von der Aufführung.

SELM

23.11.2014
Switch-Star Petra Nadolny spielte das Schneiderlein

Petra Nadolny (Switch) und Wolfgang Fiebig fürten am Sonntagmorgen eine eigene Interpretation des Märchens "Das tapfere Schneiderlein" im Selmer Bürgerhaus auf.

„Warum haben Kindertheater so ein schlechtes Image in Deutschland, obwohl wir doch alles für Kinder tun?“

„Du kannst nicht sagen, dass es ein schlechtes Image hat. Das stimmt nicht. Es hat nämlich gar kein Image.“

„Es hat gar kein Image - na, das ist doch ein schlechtes Image, wenn es nicht ernst genommen wird.“

„Eigentlich interessiert es bloß keinen.“

„Das ist ja noch schlimmer.“

„Mich würde es ja auch nicht interessieren, wenn ich es nicht machen würde. Sorry.“

„Wenn man Kinder hat, dann geht man da vielleicht mal hin. Aber warum soll einen das sonst interessieren?“

„Man bekommt selten eine gute Rezension. Was bewirkt das Stück bei den Kindern? Ist das als erstes Theatererlebnis wirklich etwas, wo die etwas mitnehmen oder vom Gefühl her voll dabei sind oder hat es einen sozialen Touch? Solche Betrachtungen gibt es selten. Es wird eher als Kinderbelustigung angesehen. Meistens gucken sie gar nicht hin, obwohl wir selbst persönlich spielen und obwohl ich genauso spiele, mich genauso einbringe, als würde ich für Erwachsene spielen. Meistens heißt es dann zum Schluss: Das Puppentheater war lustig. Wir haben den Anspruch wirklich gutes Theater zu machen, dass man auch als Erwachsener zu den Stücken kommt und sagt: Wow, toll. Ich war richtig ergriffen.“

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Switch-Star Petra Nadolny als Schneiderlein im Selmer Bürgerhaus

150 Kinder und Erwachsene sind am Sonntag ins Bürgerhaus gekommen, um die „Theater 1+1“-Eigeninterpretation des Märchens „Das tapfere Schneiderlein“ zu sehen. Was viele nicht wussten: Die bekannte und preisgekrönte Schauspielerin Petra Nadolny von der Parodie-Show "Switch" schlüpft dabei in die Rolle des tapferen Schneiderleins.
23.11.2014
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Petra Nadolny (Switch) und Wolfgang Fiebig führten am vergangenen Sonntagmorgen vor 150 Kindern und Erwachsenen eine eigene Interpretation des Märchens "Das tapfere Schneiderlein" im Selmer Bürgerhaus auf.© Foto: Eleftherios Zavrakidis Herrero
Von links: Timo Hischer (6), Jule Roerkohl (7) und Til Roerkohl (10) warten gespannt auf das Theaterstück: Das tapfere Schneiderlein. "Ich kenne das Märchen nicht", sagt Jule.© Foto: Eleftherios Zavrakidis Herrero
Das tapfere Schneiderlein, gespielt von Switch-Star Petra Nadolny, hatte beim Essen keine Ruhe - sieben Fliegen flogen um ihn herum.© Foto: Eleftherios Zavrakidis Herrero
Das tapfere Schneiderlein soll ein Kleid für die Prinzessin anfertigen, und zwar ohne vorher Maß nehmen zu dürfen.© Foto: Eleftherios Zavrakidis Herrero
Eigentlich kann das tapfere Schneiderlein den Auftrag nicht mit seinem Gewissen und seinem Kodex vereinbaren, aber das Angebot von 1000 Goldmünzen kann er auch nicht ablehnen. Ein Zwiespalt.© Foto: Eleftherios Zavrakidis Herrero
Seit fast 30 Jahren führt Petra Nadolny Theaterstücke für Kinder auf. Aktuell spielt sie in "Das tapfere Schneiderlein" und "Rumpelfrosch im Glück" mit. Außerdem ist Nadolny als Meike Triebich in der TV-Serie "Die Lottokönige" zu sehen.© Foto: Eleftherios Zavrakidis Herrero
Petra Nadolny (Switch) und Wolfgang Fiebig führten am Sonntagmorgen eine eigene Interpretation des Märchens "Das tapfere Schneiderlein" im Selmer Bürgerhaus auf.© Foto: Eleftherios Zavrakidis Herrero
Petra Nadolny (Switch) und Wolfgang Fiebig fürten am Sonntagmorgen eine eigene Interpretation des Märchens "Das tapfere Schneiderlein" im Selmer Bürgerhaus auf.© Foto: Eleftherios Zavrakidis Herrero
Das tapfere Schneiderlein möchte auf einer Ziege zur Prinzessin reiten. Leider entpuppt sich die Ziege als "Steh-Ziege und keine Geh-Ziege".© Foto: Eleftherios Zavrakidis Herrero
Petra Nadolny (Switch) und Wolfgang Fiebig führten am Sonntagmorgen eine eigene Interpretation des Märchens "Das tapfere Schneiderlein" im Selmer Bürgerhaus auf.© Foto: Eleftherios Zavrakidis Herrero
150 Kinder und Erwachsene kamen am vergangenen Sonntagmorgen in das Selmer Bürgerhaus, um das Theaterstück "Das tapfere Schneiderlein" zu sehen.© Foto: Eleftherios Zavrakidis Herrero
Obwohl viele Kinder das Märchen "Das tapfere Schneiderlein" nicht kannten, wurde im Selmer Bürgerhaus viel gelacht und mitgemacht.© Foto: Eleftherios Zavrakidis Herrero
Auf dem Weg zur Prinzessin lernt das tapfere Schneiderlein einen Autofahrer kennen, der ihn ein Stück mitnimmt. Viel Platz war in dem Fahrzeug nicht.© Foto: Eleftherios Zavrakidis Herrero
Stolz und männlich präsentiert das tapfere Schneiderlein am Grenzübergang seine Aufschrift auf dem Rücken: "Sieben auf einen Streich".© Foto: Eleftherios Zavrakidis Herrero
150 Kinder und Erwachsene kamen am vergangenen Sonntagmorgen in das Selmer Bürgerhaus, um das Theaterstück "Das tapfere Schneiderlein" zu sehen.© Foto: Eleftherios Zavrakidis Herrero
So richtig ernst nahm das tapfere Schneiderlein die Warnung des Grenzpolizisten nicht. Letztendlich schoß er mit seiner gefährlichen Waffe an ihm vorbei.© Foto: Eleftherios Zavrakidis Herrero
Schlagworte Selm

„In Deutschland? Das sagen wir lieber nicht.“

„Mut zu mehr Transparenz, zur wirklichen Ehrlichkeit, auch Alternativen suchen in dieser Gesellschaft, die immer mehr darauf aus ist, immer mehr zu machen. Dass man Wert auf ein Leben mit mehr Qualität legt.“

„Switch ist im Dornröschenschlaf. Yoko und Klaas kosten schon zu viel.“

„Ich habe erst einmal eine andere Zielgruppe, ein anderes Publikum. Ich erzähle hier eine durchlaufende Geschichte. Switch ist eine reine Parodie-Sache. Hier spiele ich ein Stück, habe aber auch eine ironische Grundhaltung zu dem was ich tue und das finde ich auch wichtig.“

„Als Schauspieler: Lust auf Anarchie! Da haben wir schon drei Worte.“

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