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Tote Fische treiben in der Funne

Mysteriöses Fischsterben

Es ist kein schöner Anblick, der sich den Anwohnern der Funne in der Bauerschaft Ondrup momentan bietet. Etliche tote Fische treiben an der Wasseroberfläche.

SELM

11.08.2010

„Einer unserer Fahrer hat uns darauf aufmerksam gemacht“, erzählt Martina Prott. Und tatsächlich. Entlang des Grundstücks der Viehhandlung Prott im Wörrenberg treiben viele Fische tot im Wasser.

Martina Prott nahm umgehend Kontakt zu ihrer Nachbarin Marion Ettmann auf, die gleiches berichtete. Entlang ihres Grundstücks ist die Zahl der leblosen Tiere in der Funne sogar noch größer. Ruhig plätschert der kleine Fluss eigentlich daher, doch zwischen den Blättern der Seerosen treiben einige kleine Gründlinge. In der Uferböschung sind gleich mehrere größere Döbel erkennbar, die leblos im Wasser schwimmen. „Wir haben überhaupt nicht gewusst, wie groß die Fische sind, die in der Funne leben“, bemerkte Marion Ettmann. Bis zu 30 Zentimeter messen die größten Fische, die nun bäuchlings tot an der Oberfläche treiben.

Marion Ettmann macht sich über die Situation durchaus Gedanken. „Das finde ich schon bedenklich“, sagt sie. Die Anwohnerin hat ein ungutes Gefühl, da sie fürchtet, dass das Wasser der Funne Grund für das Fischsterben sein könnte. „Unsere Katzen trinken ja manchmal auch von dem Wasser“, zeigte sich Marion Ettmann besorgt.   Beispielsweise auch für Hunde, die von Spaziergängern von der Leine gelassen werden, könnte eine Gefahr ausgehen. „Fischreiher sind hier ebenfalls aktiv, für sie ist das Wasser ja dann vielleicht auch nicht gut“, ergänzt Prott.

Die Stadt Selm hat sich der Problematik der leblosen Fische in der Funne angenommen und versprach, für Aufklärung zu sorgen. Bereits gestern waren Mitarbeiter der Stadtverwaltung vor Ort, um die Situation zu begutachten. Sobald klar ist, warum es zu dem mysteriösen Fischsterben in der Funne gekommen ist, will sie die Bürger informieren.

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